PDF Profiler

2010-07-23 Von: Martin Wildam Kategorie(n): Archivierung, PDF

Bei elektronischen Archiven wird in erster Linie mit dem PDF-Format gearbeitet. Die Beschlagwortung ist bei der Archivierung ein wichtiges Thema. Bei fehlender oder schlechter Beschlagwortung ist mit einer wesentlich schlechteren Qualität der Suchergebnisse zu rechnen (wir alle kennen das aus den Suchergebnislisten von Google-Suchanfragen).

Während es bei der Archivierung normalerweise etliche Workflows gibt, wo die Dokumente vollautomatisch beschlagwortet und archiviert werden können, ist nach wie vor immer wieder auch regelmäßige manuelle Verschlagwortung notwendig.

Zu diesem Zwecke wurde PDF Profiler entwickelt. Ausgehend von Verzeichnissen mit PDF-Dateien kann über Plugin-Technologie im Prinzip jedes Archivsystem angebunden werden.

Die Kernfunktionen von PDF Profiler sind:

  • Voransicht der PDF-Dateien in einem eingebetteten Viewer.
  • Übernahme von Texten in die Beschlagwortung mit einfachem Mausklick.
  • Anbringen von Text-Stempeln (diese können vorkonfiguriert werden).
  • Export in ein beliebiges System über eine einfache Plugin-Schnittstelle.

Das Programm muß nicht lokal installiert werden, sondern kann auch direkt vom Server gestartet werden und läuft sowohl unter Windows, als auch Linux und MacOS.

PDF Profiler mit Alfresco-Plugin

PDF Profiler mit Alfresco-Plugin

Plugins können Sie selbst erstellen oder auch durch uns programmieren lassen. Der linke untere Teil (die Beschlagwortung) ist dabei völlig flexibel durch das Plugin steuerbar.

Es werden verschiedene Quellen und Ziele unterstützt und jedes Ziel (anderes System oder gleiches System mit anderer Beschlagwortung) kann seine eigene Maske anbieten.

Alfresco im Kontextmenü des Windows Explorer

2010-07-23 Von: Martin Wildam Kategorie(n): Alfresco, DMS

AlfAction-Kontextmenü

AlfAction-Kontextmenü

Alfresco ist eines der bekanntesten Open Source DMS/ECM/…-Systeme und als Spezialist in Sachen DMS beschäftigen wir uns mit Alfresco als Open Source Alternative zu bekannten kommerziellen Produkten.

Alfresco bietet die dem Benutzer an, über eine Windows-Freigabe (CIFS) auf das System zu schauen – so ist Alfresco über den normalen Windows Explorer zugänglich (also auch für die Benutzer, die sich nicht umstellen wollen). Leider ist die Implementation der DMS-Funktionen etwas unglücklich. Wir haben daher ein kleines Tool entwickelt – AlfAction – das im Windows-Explorer über die rechte Maustaste die wichtigsten Alfresco-DMS-Funktionen wie Checkout und Checkin einfach zur Verfügung stellt.

Apropos kommerziell: Natürlich kann man auch zu Alfresco offiziell Support einkaufen und unabhängig davon auch Programmierleistungen.

DuckDuckGo – eine alternative Suchmaschine zu Google

2010-07-16 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Web

DuckDuckGo ist eine alternative Suchmaschine – Verwendet man DDG anstelle von Google hat man folgende Vorteile:

  • Zero-Click Info
  • Privacy — DuckDuckGo trackt nicht. Google schon.
  • Weniger Spam und Werbung — lässt 60 million unnötige Seiten aus.
  • Offizielle Seiten — Markiert offizielle Seiten.
  • Meanings — für mehrdeutige Seiten.
  • Keyboard shortcuts — Ohne Maus gehts auch.
  • Customization — man kann alles Mögliche einstellen.
  • Keine Stördaten — nur Suchergebnisse, kein anderes Zeugs.
  • Suche auch auf anderen Seiten — teste die !bang syntax.
  • Kategorien — durchsuche verwandte Themen
  • Favicons — Site Icons neben dem Suchergebnis.

Und wenn Du eine Frage hast, bekommst du auch eine Antwort.

    DuckDuckGo- Testen >>>

    MAYControl – Webbasierende Newsletter Software

    2010-06-08 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Newsletter, Software, Web

    Im Business Bereich wird heute mehr und mehr E-Mail als Kommunikationsmedium eingesetzt. Immer mehr Unternehmen setzten auch darauf Ihre Kunden und Kontakte per E-Mail Newsletter laufend über Neuheiten zu informieren. Hierfür sollte jedenfalls ein professionelles und dafür geeignetes Software-Werkzeug eingesetzt werden. Aus dieser Anforderung heraus haben wir gemeinsam mit unseren Kunden die Newsletter Software „MAYControl“ entwickelt, welche alle Anforderungen die an eine solche Lösung gestellt werden abdeckt. Da die Software von uns selbst entwickelt und gepflegt wird sind auch kundenspezifische Integrationen und Erweiterungen möglich.

    MAYControl Newsletter Benutzeroberfläche

    MAYControl Newsletter

    Funktionen MAYControl – Newsletter Software:

    • Web-basierende Newsletter Lösung programmiert in PHP, JavaScript, MySQL und wird typischerweise auf einem LINUX Server / Host  installiert.
    • Flexibel erweiterbar und anpassbar über Plugins – Das Newsletter System selbst ist bereits auch ein Plugin für die MAYControl Basissoftware.
    • Mandantenfähig – mehrere voneinander unabhängige Systeme (z.b. für Firmen, Abteilungen) können auf einem Server parallel installiert und verwendet werden.
    • Visuelle Erscheinung und Programmlayout anpassbar – Farbigkeit, Headergrafiken usw. können auf die CI des Unternehmens angepasst werden.
    • Trennung von Inhalt und Layout für Artikel und Newsletter – Newsletter werden über die erfassten und  ausgewählten Artikel zusammengestellt – die Artikel werden über hinterlegte „Vorlagen“ formatiert, während für das Newsletter Layout hinterlegte „Templates“ verwendet werden.
    • Artikel Felder – Vorlage, Titel, Kategorie, Link(extern), Kurzbeschreibung (WYSIWYG Editor), Inhalt (WYSIWYG Editor)
    • Ausblenden von Artikel aus der Suchfunktion – für nicht öffentliche Artikel
    • Artikel-Vorlagen mit Platzhalter - legen das Layout des Artikels fest. Artikel-Felder werden über Platzhalter eingefügt. Vorlagen werden über Namen verwaltet und können per HTML oder WYSIWYG Editor erstellt werden.
    • Benutzer / Abonnenten-Verwaltung – Anlegen, Importieren (aus XLS, CSV, Spaltenzuordnung), Automatische  Passworterzeugung, Zuordnung zu Kategorien, Check auf falsche und doppelte E-Mail Adressen, Import in Verteilerlisten, Löschen (Einzeln, Alle), Check auf nicht erreichbare bzw. ungültige E-Mail Adressen.
    • Dateibrowser - Verwalten von Dateianhängen – Versand als Anhang oder als Link.
    • Kategorien für Benutzer / Abonnenten – Verwalten von Interessensgebieten – eine oder mehrere.
    • Verteilerlisten - Zusammenfassungen von Abonnenten zu Gruppen
    • Gezielter Newsletterversand – nach Kategorien und / oder Verteilerlisten – ohne Doppelversand
    • Newsletter-Layout basierend auf HTML / CSS Tempates – auswählbar / legen das Aussehen fest.
    • Zusammenstellen der Artikel zu einem Newsletter per Drag & Drop
    • Newsletter – Voransicht vor dem Versand
    • Versand von personalisierten E-Mail Newslettern – Betreff, Kopf und Fußzeilen über Platzhalter (Variablen) personalisierbar – Der Empfänger erhält eine auf Ihn individualisierte Nachricht.
    • Versand als „Multipart“ E-Mail – HTML und Textdarstellung - falls der Empfänger E-Mail Client kein HTML darstellen kann wird automatisch der Text angezeigt.
    • Datenbankbasierendes Logging - Protokollierung alle verschickten E-Mail´s. Welches E-Mail, wurde wann, an wen, verschickt?
    • E-Mail bei An und Abmeldung – Automatischer Versand einer E-Mail Nachricht an den Betreiber bzw. Systemadministrator. Ermöglicht die manuelle Pflege externer Adress- und CRM Datenbestände.
    • Freischalten als neuer Abonnenten erst nach Reply auf das Bestätigung´s E-Mail
    • Link zum Abmelden / Bearbeiten des Userprofils direkt ohne Passworteingabe über dem erhaltenen Newsletter.
    • Abrufen des Newsletters sowie der Artikel über Web-Link von einer Web-Seite
    • OpenSearch Browser Plugin – ermöglicht die direkte Suche in allen Newsartikel
    • Google Analytics Support ermöglicht eine detaillierte Analyse der Zugriffe auf die Artikel
    • Direkter SMTP Server E-Mail Versand arbeitet unabhängig vom „normalen“ Firmen-E-Mail System und verhindert damit Verzögerungen bei der täglichen Arbeit.
    • Berechtigungssystem für Anwender (Verfasser, Editoren, Administratoren)
    • Optional – News / News Archiv – Integration der Artikel in die eigene Web-Seite
    • Optional – Einbinden der An / Abmeldung / Profilverwaltung in die eigene Web-Seite
    • Optional – SOAP Web-Service Schnittstelle – zur Anwendungs-Integration
    • Kostengünstige Lösung, einmalige Lizenz / Installationskosten – keine volumenabhängige Kosten, keine Beschränkungen

    Download MAYControl Newsletter Präsentation & Screen Shots >>>

    Download MAYControl Newsletter Funktionsübersicht & Preise >>>

    Enterprise Content Management (ECM) – Die Wichtigkeit des Wissens

    2009-09-01 Von: Martin Wildam Kategorie(n): Alfresco, ECM

    Mit der Masse an Neuigkeiten im IT-Bereich können nur wenige Schritthalten. Als IT-Consultant sind wir dazu verpflichtet, einen kritischen Blick auf neue Technologien zu werfen und unseren Kunden nur die Themen zu präsentieren, denen eine längerfristige Bedeutung beizumessen ist.

    Die Anfragen, die SIE an uns richten, sind für uns ein zusätzlicher Gradmesser, wo im Allgemeinen der Schuh drückt und wir können sowohl die neuesten Entwicklungen als auch bewährte Methoden unter diesen Gesichtspunkten genauer beleuchten.

    ECM ist so ein Thema, mit dem immer mehr Firmen an uns herantreten. Dabei gehen die Vorstellungen, was sich hinter dem Begriff verbirgt oft ein wenig auseinander. – Das ist nicht weiter verwunderlich, denn selbst bei Wikipedia werden dazu viele andere Begriffe mit hereingebracht. Dort ist als akzeptierte Definition zu lesen:

    “Enterprise-Content-Management umfasst die Technologien zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Content und Dokumenten zur Unterstützung von organisatorischen Prozessen”

    Eine sehr allgemeine Beschreibung, die eine “freie Interpretation” förmlich herausfordert. In vielen Fällen, sind die konkreten Anforderungen unserer Kunden vergleichbar mit früheren Anfragen, als noch DMS das Wort der Stunde war. Die Verwendung des Begriffes ECM und die Gedanken, mit denen die Leute auf uns zu kommen, zeigt aber eines deutlich: Die Menschen werden sich der Bedeutung und Wichtigkeit ihrer Unternehmensinhalte bewußt. Ein gutes Management des im Unternehmen vorhandenen Wissens ist essentiell für die Performance eines Betriebes.

    In Zeiten, wo gespart werden muß, alles effizienter laufen muß (meist eine Vorbedingung – damit überhaupt weiter gespart werden kann), zögern manche in neue, umfangreiche Systeme zu investieren.

    Es ist aber in Zeiten, in denen man von “Open Source” und “Community” durchaus auch möglich, mit einem geringen Budget einen Mehrwert zu erzielen, zB mit Systemen wie Alfresco, das sowohl frei als auch mit professionellem Support zu haben ist (der auch nicht teuer sein muß).

    Über Open Source und freie Software

    2009-06-18 Von: Martin Wildam Kategorie(n): Software, Software-Entwicklung

    In Zeiten der Wirtschaftskrise ist Kosteneinsparung eines der wichtigsten Schlagworte. Für IT-Abteilungen bedeutet das derzeit oft Investitionsstopp und Versuche, Lizenzkosten für Softwareprodukte zu reduzieren.

    Und da denken viele an Open Source. Viele setzen dabei “Open Source” gleich mit “frei“. Dies ist jedoch nicht unbedingt (immer) korrekt. Zunächst einmal gibt es da oft Missverständnisse durch leichtfertige Übersetzung aus dem Englischen:

    “In der englischen Sprache bedeutet free nicht nur “frei”, sondern auch “kostenlos”. Englischsprachige Entwickler und Aktivisten machen die Unterscheidung mit free as in freedom und free as in beer deutlich. Bei freier Software (Originalausdruck auf Englisch: free software) bezieht sich „frei“ auf die erste Bedeutung, auf die Freiheiten für den Nutzer der Software. Zu den garantierten Freiheiten gehört auch, freie Software zu einem beliebigen Preis verkaufen zu dürfen.”

    Wie üblich, wenn ein Hype aufkommt, möchte dann jeder dazu etwas anbieten können. Also entwirft man eine entsprechende Produktstrategie und heftet sich diese Wörter and die Fahnen (eben zB auch “Open Source”). Dabei wird dann in der Praxis nicht immer so streng vorgegangen, wie sich das Richard Stallman wünschen würde. Dies führt in der Praxis zu einer gewissen “Aufweichung” des Begriffes. Viele Leute reden von Open Source und die Vorstellungen gehen dabei auseinander.

    Eine der häufigsten Fragen, die Hersteller von freien Open Source Produkten zu hören bekommen, ist dann: “Wie verdienen Sie denn dann noch Ihr Geld?” – Eigentlich klingt das ja komisch, zuerst wollen Kunden alles möglichst billig haben und dann kommt die Sorge auf, ob denn die Firma so überhaupt bestehen kann. Die Sorge ist berechtigt, den selbst wenn kein oder nicht viel Geld in die Implementation eines neuen Produktes gesteckt wird, dann wünscht man sich auch etwas Kontinuität (die sich in diesem Feld durch längerfristig verfügbare Support-Leistungen und Updates bemerkbar macht).

    Nun, ich kann folgende Varianten ausmachen, wenn ich mir verschiedene Strategien unterschiedlicher Hersteller ansehe:

    1. Kommerzielle Produkte mit Source Code.
      Bei dieser Variante versuchen Hersteller meist, bisher rein kommerzielle Produkte für diejenigen Kunden attraktiver zu machen, die ihre Abhängigkeit vom Hersteller reduzieren möchten. Wer das Produkt kauft, bekommt den Source-Code mit dazu und kann daher auch unter Zuhilfenahme eigener Arbeitskräfte selbst Anpassungen durchführen. Selbst wenn der Hersteller einmal nicht mehr ist, kann der Kunde selbst das Produkt weiter warten, sodaß es zumindest einige Betriebssystem-Updates “überlebt”. Der Kunde bezahlt hier für das Produkt generell und für den Source-Code.
    2. Freie Community-Version mit weniger Features als die kostenpflichtige Enterprise-Version.
      In diesen Fällen wird die Sache noch etwas weiter geführt. Der Hersteller möchte potentielle Kunden dadurch gewinnen, daß er eine freie Version anbietet, die jeder selbst ausprobieren kann und in den Testbetrieb bringen kan. Der Source-Code bietet die zusätzliche Möglichkeit, selbst “rumzubasteln” und die Integration mit anderen bestehenden Systemen zu versuchen. Der Hersteller hofft darauf, daß der Benutzer “auf den Geschmack kommt” und mehr will bzw. “braucht” oder um Unterstützung bei Anpassungen ansucht. Dann werden Dienstleistungen und Wartungsverträge angeboten, um in den Genuß zusätzlicher Funktionen zu kommen. Der Kunde bezahlt in diesem Fall für Support und Zusatzfeatures.
    3. Freie Community-Version als “Beta-Version” für eine spätere, stabilere Enterprise Version.
      Auch in diesem Fall möchte man den potentiellen Kunden dazu bringen, Gefallen an der Software zu finden und diese einzusetzen. Der Hersteller möchte in diesem Fall die Kreativität und Manpower der Community nützen, um das Produkt zu verbessern und erweitern. In die Enterprise-Version werden dabei nur die bereits stabil funktionierenden Features mit hereingenommen. Der Kunde bezahlt hier für den Support und die Sicherheit, eine stabil funktionierende Software zu bekommen.
    4. Keine Unterschiede im Code zwischen Community- und Enterprise-Versionen. Die Enterprise-Version beinhaltet allerdings Zusatzprodukte.
      Zwei Code-Basen zu verwalten (wie bei 2. und 3. üblich) geht natürlich mit Schwierigkeiten einher und ist auch nicht so attraktiv für Mitglieder der Community, weil sie (unter anderem) meistens davon ausgehen müssen, daß ihre Beiträge letztendlich in die kostenpflichtige Version einfließen können, ohne daß die Mitglieder etwas davon haben. Die Kunden sind bei den Varianten 2. und 3. auch oft im Zwiespalt, auf welche Version (Community oder Enterprise) es wohl klüger wäre, zu setzen. Bei dieser Variante stellt sich das Problem nicht. Der Kunde bezahlt für Support-Dienstleistungen und für Zusatzprodukte (Analyse-Tools, Performance-Tuning, Import- und Export-Tools etc.).

    Bei meinen Beobachtungen fällt mir auf, daß die 4. Variante scheinbar den größten Erfolg hat. Versetze ich mich in die Lage des Kunden und desjenigen, der selbst zum Produkt beitragen möchte, ist das die Variante, mit der ich mich am wohlsten fühle. Bei den Varianten 2. und 3. ist auch die Gefahr größer, daß es zu Zerwürfnissen zwischen der Community und dem Hersteller – und damit zu sog. “Forks” kommt.

    Kritiker der Bewegung hin zu freien und Open Source Software-Produkten bemängeln immer wieder die fehlende Unterstützung und das Fehlen eines Verantwortlichen, der rechtlich in die Pflicht genommen werden kann, wenn das Produkt grobe Mängel aufweist. Aus diesem Grunde bieten die großen Investoren, die oft hinter größeren Open Source Software-Produkten stehen, eben diese entsprechenden Verträge an. In der Praxis sind daher bei größeren Unternehmen die freien Versionen ohne entsprechende Support-Verträge kaum zu finden.

    Was bedeutet das? Open Source und freie Software ist im Allgemeinen nicht gratis!

    Selbst beim Einsatz der freien Varianten entstehen Kosten:

    • Investition in Personen, die sich mit der Installation und Administration beschäftigen – im Unternehmen das System warten (typischerweise User- und Berechtigungs-Verwaltung, Backup & Restore, Erhaltung der entsprechenden Infrastruktur, End-User-Support, …).
    • Inanspruchnahme von (eigenen, aber meist auch fremden) Dienstleistungen, um das System mit bestehenden Infrastrukturen zu integrieren oder Probleme zu beheben, die über die tägliche Wartung hinausgehen.
    • Migrationskosten durch Updates auf neue Releases (bei den freien Varianten gibt es tendenziell mehr Migrationsprobleme).

    Der springende Punkt ist: Es gibt mittlerweile in vielen Bereichen Alternativen zu rein kommerziellen Produkten und in vielen Fällen zahlt es sich finanziell aus, auf diese Alternativen umzustellen, weil die entsprechenden “Enterprise-Verträge” oft weit günstiger sind, als die Lizenzkosten bei großen rein kommerziellen und Closed-Source-Produkten. – Nicht gratis, aber oft wesentlich günstiger.

    Die entscheidende Frage, die sich stellt: Gibt es zu einem eingesetzten Produkt einegünstigere Alternative, die meinen Anforderungen genügt und in die restliche Infrastruktur integriert werden kann? – Diese Frage kann nicht global beantwortet werden, sie muß für jeden Einzelfall separat geprüft werden. Ein IT-Berater Ihres Vertrauens mit entsprechendem technischen Hintergrundwissen und Erfahrungen kann dabei gute Dienste leisten und Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen. Gerade in der Evaluierungsphase von Alternativprodukten geht oft sehr viel Zeit auf. Eine gute Analyse der eigenen bestehenden Prozesse und aktuellen wie zukünftigen Anforderungen ist dabei eigentlich unumgänglich und in manchen Bereichen wird eine Ablöse aus heutiger Sicht schwer möglich sein.

    In manchen Bereichen gibt es allerdings schon eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten, wo statt der gängigen kommerziellen Produkte quelloffene Alternativen zum Einsatz kommen und es gibt auch entsprechende Studien dazu, zB zum Einsatz von Open Office / Star Office. Einige gängige Alternativen sind

    • MySQL oder PostgreSQL statt Microsoft SQL Server oder Oracle
    • Open Office oder Star Office statt Microsoft Office
    • SugarCRM statt verschiedener kommerzieller Produkte (in diesem Bereich gibt es wirklich eine mächtige Auswahl)
    • Zarafa statt Microsoft Exchange Server

    nur um einige Beispiele zu nennen. Das bedeutet jedoch nicht, daß diese Alternativen generell immer verwendet werden können – wie schon erwähnt, muß das für jeden Einzelfall geprüft werden! Ganz wichtig ist auch – falls man bestehende Systeme umstellt – nicht zu viele Produkte auf einmal zu ersetzen – mit schrittweisem Vorgehen kommt man mit wesentlich weniger “blauen Flecken” zum Ziel!

    Der philosophische oder religiöse Aspekt: Im Grunde sollten die Vor- und Nachteile der jeweiligen Produkte in ihren Funktionen mit den Anforderungen abgewogen werden – jeweilige Kosten und Nutzen für das eigene Unternehmen gegenübergestellt werden. Es ist jedoch oft gar nicht so einfach, das genau in Zahlen zu fassen. Eine sehr schwer in Zahlen quantifizierbare Sache ist das Gefühl, daß die Investition langfristig gesichert ist. Dieses Gefühl macht sich zum Beispiel breit, wenn man sich sicher ist, auf Technologien und Produkte zu setzen, deren Bestand langfristig gesichert ist. Den Source-Code eines Produktes zu besitzen, trägt auch einen Teil zum Gefühl bei, daß die Investition langfristig gesichert ist. Denn man hat immer die Möglichkeit, selbst Programmierer darauf anzusetzen (auch wenn man vielleicht nur im Notfall darauf zurückgreifen würde) und wenn von einem Produkt der Source-Code öffentlich verfügbar ist, ist die Wahrscheinlichkeit größer, daß sich Leute finden, die diesen auch kennen und entsprechenden Mehrwert einbringen können. Eigentlich ein gehöriger Mehrwert – besonders, wenn man schon öfter die Erfahrung gemacht hat, daß Fehler, die man an einen Hersteller gemeldet hat, nur langsam (oder gar nicht) behoben werden… – Es ist also auch zu verstehen, wenn Firmen aus Prinzip auf Freiheit und Open Source setzen, selbst wenn man dabei auf manches besondere Feature oder buntere Icons verzichten muß.

    Typo3 – Extension – Anzeige von InfoMedia News für Witschaftstreuhänder

    2008-06-09 Von: Wolfgang May Kategorie(n): CMS, Software-Entwicklung, Typo3

    Die Firma InfoMedia News & Content GmbH – www.infomedia.co.at liefert über einen Dienst laufend News und Informationen für Wirtschaftstreuhänder und deren Klienten. May Computer hat über ein Typo3 – Plugin nun die Möglichkeit geschaffen diese Informationen in das Typo3 CMS System einzubinden und die aktuellen Informationen direkt abtzurufen und auf der Web-Seite des Wirtschaftstreuhänders anzuzeigen.

    Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

    • Typo3 Extension mit 4 Frontend Plugins
    • für Hotnews [Letzten News -> Anzahl Konfigurierbar]
    • News Details
    • News Archiv
    • und allgemeine News.

    Die Daten werden werden live über XML von der Infomedia Schnittstelle abgeholt.

    Neuerungen FACSys 5.1 Enterprise – Fax Server

    2008-06-09 Von: Wolfgang May Kategorie(n): FACSys Fax-Server

    Die neue Version FACSys 5.1 Enterprise bietet alle Funktionen von FACSys 5.0 plus diese zusätzlichen Funktionen in den Bereichen:

    Fax Routing

    • Barecode-Based Inbound Routing – Jedem User kann ein Barcode zugeordnet werden. Eingehende Faxe werden auf Barcodes überprüft und wenn der Barcode erkannt wird, wird das Fax dem entsprechenden User zugeordnet. Außerdem wird bei einem Fax mit Barcode geprüft, ob es bereits ein Fax mit eben diesem Barcode gibt. Falls es bereits ein Fax gibt, wird das neue Fax genau dem User zugeordnet.
    • Inbound Routing List – Faxe können nicht nur aufgrund der CSI sondern auch aufgrund der ANI (Automated Number Identification) Usern zugeordnet werden oder mittels einer definierbare “Caller ID”

    Zusammenarbeit

    • Managed Users – Mittels dieses Features kann man User definieren, welche Zugriff auf die FACSys-Folder (Inbox, Outbox, Gesendete Faxe und Gelöschte Faxe) anderer User haben. Somit sind keine vollen FACSys-Administrator Rechte erforderlich um auf User-FACSys Folder zugreifen zu können.
    • Integration mit Microsoft SharePoint – Die SharePoint Integration erlaubt es, die Faxe in einer SharePoint Dokumentenbibliothek zu speichern. Natürlich dürfen die Faxe in der SharePoint Bibliothek nur von autorisierten FACSys-Usern eingesehen werden.
    • Benachrichtigungen – Es gibt mehr Benachrichtigungen sodass die User den Status eines Faxes besser im Überblick behalten können. Benachrichtigungen können jetzt auch an mehrere E-Mail Empfänger gesendet werden.

    Compliance und Dokumentenmanagement

    • Token-Based Dateiamen für archivierte Faxe – Wenn man Faxe auf einem Netzwerk-Share archiviert, kann man definieren wie sich der Dateiname der archivierten Faxe zusammensetzten soll. So erhalten die Faxe ‚sprechende‘ Dateinamen.
    • Integration mit Microsoft SharePoint – Ein- und ausgehende Faxe können in einer SharePoint Bibliothek gespeichert werden. Dabei werden alle Metadaten übernommen. Somit kann der SharePoint Server als ‚Zugangspunkt‘ zu den Faxen genützt werden und alle Möglichkeiten des SharePoint Servers können genützt werden.

    Mehr Unterstützung für sich wechselnde IT-Infrastruktur

    • 64bit SupportFACSys 5.1 bietet eine 64-bit Unterstützung. Auch die Active Directory Integration wurde erweitert.

    Usability

    • Benachrichtigungs Vorlagen – Für alle Benachrichtigungen lassen sich jetzt XSL Vorlagen definieren. Diese können mittels eines HTML-Editors leicht an die Bedürfnisse angepasst werden.
    • Konfigurierbare Reports – Die Reports können nun frei konfiguriert werden.
    • Integration mit Office 2007 – FACSys 5.1 ist ‚nathlos‘ in Office 2007 integriert. Das Office 2007 Add-In bietet volle FACSys-Funktionalität innerhalb aller Office 2007 Anwendungen. So können die User Faxe direkt aus Word, Excel und PowerPoint versenden.

    Datenblatt Neuerungen FACSys 5.1 Enterprise

    FACSys 5.1. Neuerungen

    Weitere aktuelle Informationen zu FACSys finden Sie hier >>>

    Microsoft Office 2007 SP 2 unterstützt PDF, PDF/A und ODF

    2008-05-27 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Microsoft, PDF, PDF/A

    Microsoft macht Ernst mit der Interoperabilität. Die XML Paper Specification (XPS), das Portable Document Format (PDF) 1.5, PDF/A und das OpenDocument Format for Office Applications (ODF) v1.werden im Microsoft Office 2007 Service Pack 2 (SP2) in der ersten Jahreshälfte 2009 nativ unterstützt. Bisher ist noch ein Plug-In erforderlich, um Dokumente in diesen Formaten zu öffnen und zu speichern. Dies ist dann nicht mehr nötig. PDF ist das Dateiformat, das weltweit am meisten verbreitet ist. Der Ableger PDF/A (Archive) erlaubt die revisionssichere Archivierung über Jahrzehnte, während Microsoft noch nicht einmal seine eigenen Datenformate über einen längeren Zeitraum öffnen kann, nur Dokumente ab Word 97 werden noch im Kompatibilitätsmodus unterstützt.

    OPSORO – AJAX basierender Repository Browser für Alfresco

    2008-01-29 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Alfresco, Software-Entwicklung, Web, Web 2.0

    opsoro_teaser.jpg

    Die Firma FME AG hat auf Basis von Ajax, Web-Scripts und REST Programmierung mit OPSORO einen Prototypen eines Repository Browsers für das Enterprise Content Management System (ECM) von Alfresco entwickelt.

    Die Benutzerungsoberfläche ist als Rich Internet Application (RIA) konzipiert und dem eines Rich Clients ähnlich

    Folgende Funktionen wurden implementiert:

    Reichhaltige Benutzungsoberfläche:

    • sortierbare, ausblendbare & verschiebbare Spalten in der Dokumentenliste
    • Ein- und Ausblenden ganzer Oberflächenkomponenten.
    • Asynchrones Laden neuer Informations- bzw. Datenpakete

    Ordnernavigation:

    • Navigation durch die Ordnerstruktur des Repositories.

    Kategorienavigation:

    • Navigation durch die Kategorien (Attributbaum) des Repositoires.

    Tag Cloud Navigation:

    • Navigation über eine tag cloud über alle getaggten Dokumente

    Tagging Funktionalität:

    • Hinzufügen & Entfernen von Tags zu einem Dokument über die Dokumentenliste

    Live Search:

    • Die Suche beginnt bereits bei der Eingabe des Suchtextes

    My Alfresco Portal:

    • per Drag & Drop verschiebare Portlets wie “Meine Dokumente”, “Meine Aufgaben” oder “ausgescheckte Dokumente”

    Eingebettete Voransicht von Dokumente bei Mausklick in der Dokumentenliste:

    • bei PDFs, Office, Text, HTML & XML Dateien und ähnlichen Anzeige der ersten 500 Textzeichen
    • bei Bildern Anzeige eines Thumbnails
    • Eingebette Ansicht von Dokumenten bei Mausdoppelklick für PDFs, Office Dateien, Text, HTML & XML Dateien, Bildern und Videos.

    Die Entwicklung des OPSORO Prototypen hat gezeigt, daß die verwendete Web-Script-API ein sehr mächtiges Werkzeug ist, mit dem sich eine Vielzahl an Anforderungen in einer sehr raschen Entwicklungsgeschwindigkeit umsetzen lassen. Auch die für die Entwicklung verwendete AJAX-Bibliothek hinterläßt einen sehr guten Eindruck und zeigt welche Möglichkeiten in der modernen Web-Programmierung stecken.

    Damit bekommen Web-basierende Anwendungen Funktionalitäten sowie eine Benutzeroberfläche die der von herkömmlichen MS-Windows basierenden Anwendungen in keiner Weise nachstehen – mit dem riesen Vorteil dass alle bekannten Probleme der clientbasierenden Softwareinstallation und Verteilung wegfallen.

    Erstmalig in Österreich präsentiert May Computer anlässlich der ITnT – Alfresco - das Open Source Enterprise Content Management (ECM) – wobei wir in Kooperation mit der FME AG auch OPSORO - diesen AJAX basierender Repository Browser vorstellen werden.

    ITnT – Messe Wien | 5. bis 7.Feb. 2008 | Halle A – Stand 208

    www.alfresco.at