Enterprise Content Management (ECM) – Die Wichtigkeit des Wissens

2009-09-01 Von: Martin Wildam Kategorie(n): Alfresco, ECM

Mit der Masse an Neuigkeiten im IT-Bereich können nur wenige Schritthalten. Als IT-Consultant sind wir dazu verpflichtet, einen kritischen Blick auf neue Technologien zu werfen und unseren Kunden nur die Themen zu präsentieren, denen eine längerfristige Bedeutung beizumessen ist.

Die Anfragen, die SIE an uns richten, sind für uns ein zusätzlicher Gradmesser, wo im Allgemeinen der Schuh drückt und wir können sowohl die neuesten Entwicklungen als auch bewährte Methoden unter diesen Gesichtspunkten genauer beleuchten.

ECM ist so ein Thema, mit dem immer mehr Firmen an uns herantreten. Dabei gehen die Vorstellungen, was sich hinter dem Begriff verbirgt oft ein wenig auseinander. – Das ist nicht weiter verwunderlich, denn selbst bei Wikipedia werden dazu viele andere Begriffe mit hereingebracht. Dort ist als akzeptierte Definition zu lesen:

“Enterprise-Content-Management umfasst die Technologien zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Content und Dokumenten zur Unterstützung von organisatorischen Prozessen”

Eine sehr allgemeine Beschreibung, die eine “freie Interpretation” förmlich herausfordert. In vielen Fällen, sind die konkreten Anforderungen unserer Kunden vergleichbar mit früheren Anfragen, als noch DMS das Wort der Stunde war. Die Verwendung des Begriffes ECM und die Gedanken, mit denen die Leute auf uns zu kommen, zeigt aber eines deutlich: Die Menschen werden sich der Bedeutung und Wichtigkeit ihrer Unternehmensinhalte bewußt. Ein gutes Management des im Unternehmen vorhandenen Wissens ist essentiell für die Performance eines Betriebes.

In Zeiten, wo gespart werden muß, alles effizienter laufen muß (meist eine Vorbedingung – damit überhaupt weiter gespart werden kann), zögern manche in neue, umfangreiche Systeme zu investieren.

Es ist aber in Zeiten, in denen man von “Open Source” und “Community” durchaus auch möglich, mit einem geringen Budget einen Mehrwert zu erzielen, zB mit Systemen wie Alfresco, das sowohl frei als auch mit professionellem Support zu haben ist (der auch nicht teuer sein muß).

Über Open Source und freie Software

2009-06-18 Von: Martin Wildam Kategorie(n): Software, Software-Entwicklung

In Zeiten der Wirtschaftskrise ist Kosteneinsparung eines der wichtigsten Schlagworte. Für IT-Abteilungen bedeutet das derzeit oft Investitionsstopp und Versuche, Lizenzkosten für Softwareprodukte zu reduzieren.

Und da denken viele an Open Source. Viele setzen dabei “Open Source” gleich mit “frei“. Dies ist jedoch nicht unbedingt (immer) korrekt. Zunächst einmal gibt es da oft Missverständnisse durch leichtfertige Übersetzung aus dem Englischen:

“In der englischen Sprache bedeutet free nicht nur “frei”, sondern auch “kostenlos”. Englischsprachige Entwickler und Aktivisten machen die Unterscheidung mit free as in freedom und free as in beer deutlich. Bei freier Software (Originalausdruck auf Englisch: free software) bezieht sich „frei“ auf die erste Bedeutung, auf die Freiheiten für den Nutzer der Software. Zu den garantierten Freiheiten gehört auch, freie Software zu einem beliebigen Preis verkaufen zu dürfen.”

Wie üblich, wenn ein Hype aufkommt, möchte dann jeder dazu etwas anbieten können. Also entwirft man eine entsprechende Produktstrategie und heftet sich diese Wörter and die Fahnen (eben zB auch “Open Source”). Dabei wird dann in der Praxis nicht immer so streng vorgegangen, wie sich das Richard Stallman wünschen würde. Dies führt in der Praxis zu einer gewissen “Aufweichung” des Begriffes. Viele Leute reden von Open Source und die Vorstellungen gehen dabei auseinander.

Eine der häufigsten Fragen, die Hersteller von freien Open Source Produkten zu hören bekommen, ist dann: “Wie verdienen Sie denn dann noch Ihr Geld?” – Eigentlich klingt das ja komisch, zuerst wollen Kunden alles möglichst billig haben und dann kommt die Sorge auf, ob denn die Firma so überhaupt bestehen kann. Die Sorge ist berechtigt, den selbst wenn kein oder nicht viel Geld in die Implementation eines neuen Produktes gesteckt wird, dann wünscht man sich auch etwas Kontinuität (die sich in diesem Feld durch längerfristig verfügbare Support-Leistungen und Updates bemerkbar macht).

Nun, ich kann folgende Varianten ausmachen, wenn ich mir verschiedene Strategien unterschiedlicher Hersteller ansehe:

  1. Kommerzielle Produkte mit Source Code.
    Bei dieser Variante versuchen Hersteller meist, bisher rein kommerzielle Produkte für diejenigen Kunden attraktiver zu machen, die ihre Abhängigkeit vom Hersteller reduzieren möchten. Wer das Produkt kauft, bekommt den Source-Code mit dazu und kann daher auch unter Zuhilfenahme eigener Arbeitskräfte selbst Anpassungen durchführen. Selbst wenn der Hersteller einmal nicht mehr ist, kann der Kunde selbst das Produkt weiter warten, sodaß es zumindest einige Betriebssystem-Updates “überlebt”. Der Kunde bezahlt hier für das Produkt generell und für den Source-Code.
  2. Freie Community-Version mit weniger Features als die kostenpflichtige Enterprise-Version.
    In diesen Fällen wird die Sache noch etwas weiter geführt. Der Hersteller möchte potentielle Kunden dadurch gewinnen, daß er eine freie Version anbietet, die jeder selbst ausprobieren kann und in den Testbetrieb bringen kan. Der Source-Code bietet die zusätzliche Möglichkeit, selbst “rumzubasteln” und die Integration mit anderen bestehenden Systemen zu versuchen. Der Hersteller hofft darauf, daß der Benutzer “auf den Geschmack kommt” und mehr will bzw. “braucht” oder um Unterstützung bei Anpassungen ansucht. Dann werden Dienstleistungen und Wartungsverträge angeboten, um in den Genuß zusätzlicher Funktionen zu kommen. Der Kunde bezahlt in diesem Fall für Support und Zusatzfeatures.
  3. Freie Community-Version als “Beta-Version” für eine spätere, stabilere Enterprise Version.
    Auch in diesem Fall möchte man den potentiellen Kunden dazu bringen, Gefallen an der Software zu finden und diese einzusetzen. Der Hersteller möchte in diesem Fall die Kreativität und Manpower der Community nützen, um das Produkt zu verbessern und erweitern. In die Enterprise-Version werden dabei nur die bereits stabil funktionierenden Features mit hereingenommen. Der Kunde bezahlt hier für den Support und die Sicherheit, eine stabil funktionierende Software zu bekommen.
  4. Keine Unterschiede im Code zwischen Community- und Enterprise-Versionen. Die Enterprise-Version beinhaltet allerdings Zusatzprodukte.
    Zwei Code-Basen zu verwalten (wie bei 2. und 3. üblich) geht natürlich mit Schwierigkeiten einher und ist auch nicht so attraktiv für Mitglieder der Community, weil sie (unter anderem) meistens davon ausgehen müssen, daß ihre Beiträge letztendlich in die kostenpflichtige Version einfließen können, ohne daß die Mitglieder etwas davon haben. Die Kunden sind bei den Varianten 2. und 3. auch oft im Zwiespalt, auf welche Version (Community oder Enterprise) es wohl klüger wäre, zu setzen. Bei dieser Variante stellt sich das Problem nicht. Der Kunde bezahlt für Support-Dienstleistungen und für Zusatzprodukte (Analyse-Tools, Performance-Tuning, Import- und Export-Tools etc.).

Bei meinen Beobachtungen fällt mir auf, daß die 4. Variante scheinbar den größten Erfolg hat. Versetze ich mich in die Lage des Kunden und desjenigen, der selbst zum Produkt beitragen möchte, ist das die Variante, mit der ich mich am wohlsten fühle. Bei den Varianten 2. und 3. ist auch die Gefahr größer, daß es zu Zerwürfnissen zwischen der Community und dem Hersteller – und damit zu sog. “Forks” kommt.

Kritiker der Bewegung hin zu freien und Open Source Software-Produkten bemängeln immer wieder die fehlende Unterstützung und das Fehlen eines Verantwortlichen, der rechtlich in die Pflicht genommen werden kann, wenn das Produkt grobe Mängel aufweist. Aus diesem Grunde bieten die großen Investoren, die oft hinter größeren Open Source Software-Produkten stehen, eben diese entsprechenden Verträge an. In der Praxis sind daher bei größeren Unternehmen die freien Versionen ohne entsprechende Support-Verträge kaum zu finden.

Was bedeutet das? Open Source und freie Software ist im Allgemeinen nicht gratis!

Selbst beim Einsatz der freien Varianten entstehen Kosten:

  • Investition in Personen, die sich mit der Installation und Administration beschäftigen – im Unternehmen das System warten (typischerweise User- und Berechtigungs-Verwaltung, Backup & Restore, Erhaltung der entsprechenden Infrastruktur, End-User-Support, …).
  • Inanspruchnahme von (eigenen, aber meist auch fremden) Dienstleistungen, um das System mit bestehenden Infrastrukturen zu integrieren oder Probleme zu beheben, die über die tägliche Wartung hinausgehen.
  • Migrationskosten durch Updates auf neue Releases (bei den freien Varianten gibt es tendenziell mehr Migrationsprobleme).

Der springende Punkt ist: Es gibt mittlerweile in vielen Bereichen Alternativen zu rein kommerziellen Produkten und in vielen Fällen zahlt es sich finanziell aus, auf diese Alternativen umzustellen, weil die entsprechenden “Enterprise-Verträge” oft weit günstiger sind, als die Lizenzkosten bei großen rein kommerziellen und Closed-Source-Produkten. – Nicht gratis, aber oft wesentlich günstiger.

Die entscheidende Frage, die sich stellt: Gibt es zu einem eingesetzten Produkt einegünstigere Alternative, die meinen Anforderungen genügt und in die restliche Infrastruktur integriert werden kann? – Diese Frage kann nicht global beantwortet werden, sie muß für jeden Einzelfall separat geprüft werden. Ein IT-Berater Ihres Vertrauens mit entsprechendem technischen Hintergrundwissen und Erfahrungen kann dabei gute Dienste leisten und Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen. Gerade in der Evaluierungsphase von Alternativprodukten geht oft sehr viel Zeit auf. Eine gute Analyse der eigenen bestehenden Prozesse und aktuellen wie zukünftigen Anforderungen ist dabei eigentlich unumgänglich und in manchen Bereichen wird eine Ablöse aus heutiger Sicht schwer möglich sein.

In manchen Bereichen gibt es allerdings schon eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten, wo statt der gängigen kommerziellen Produkte quelloffene Alternativen zum Einsatz kommen und es gibt auch entsprechende Studien dazu, zB zum Einsatz von Open Office / Star Office. Einige gängige Alternativen sind

  • MySQL oder PostgreSQL statt Microsoft SQL Server oder Oracle
  • Open Office oder Star Office statt Microsoft Office
  • SugarCRM statt verschiedener kommerzieller Produkte (in diesem Bereich gibt es wirklich eine mächtige Auswahl)
  • Zarafa statt Microsoft Exchange Server

nur um einige Beispiele zu nennen. Das bedeutet jedoch nicht, daß diese Alternativen generell immer verwendet werden können – wie schon erwähnt, muß das für jeden Einzelfall geprüft werden! Ganz wichtig ist auch – falls man bestehende Systeme umstellt – nicht zu viele Produkte auf einmal zu ersetzen – mit schrittweisem Vorgehen kommt man mit wesentlich weniger “blauen Flecken” zum Ziel!

Der philosophische oder religiöse Aspekt: Im Grunde sollten die Vor- und Nachteile der jeweiligen Produkte in ihren Funktionen mit den Anforderungen abgewogen werden – jeweilige Kosten und Nutzen für das eigene Unternehmen gegenübergestellt werden. Es ist jedoch oft gar nicht so einfach, das genau in Zahlen zu fassen. Eine sehr schwer in Zahlen quantifizierbare Sache ist das Gefühl, daß die Investition langfristig gesichert ist. Dieses Gefühl macht sich zum Beispiel breit, wenn man sich sicher ist, auf Technologien und Produkte zu setzen, deren Bestand langfristig gesichert ist. Den Source-Code eines Produktes zu besitzen, trägt auch einen Teil zum Gefühl bei, daß die Investition langfristig gesichert ist. Denn man hat immer die Möglichkeit, selbst Programmierer darauf anzusetzen (auch wenn man vielleicht nur im Notfall darauf zurückgreifen würde) und wenn von einem Produkt der Source-Code öffentlich verfügbar ist, ist die Wahrscheinlichkeit größer, daß sich Leute finden, die diesen auch kennen und entsprechenden Mehrwert einbringen können. Eigentlich ein gehöriger Mehrwert – besonders, wenn man schon öfter die Erfahrung gemacht hat, daß Fehler, die man an einen Hersteller gemeldet hat, nur langsam (oder gar nicht) behoben werden… – Es ist also auch zu verstehen, wenn Firmen aus Prinzip auf Freiheit und Open Source setzen, selbst wenn man dabei auf manches besondere Feature oder buntere Icons verzichten muß.

Typo3 – Extension – Anzeige von InfoMedia News für Witschaftstreuhänder

2008-06-09 Von: Wolfgang May Kategorie(n): CMS, Software-Entwicklung, Typo3

Die Firma InfoMedia News & Content GmbH – www.infomedia.co.at liefert über einen Dienst laufend News und Informationen für Wirtschaftstreuhänder und deren Klienten. May Computer hat über ein Typo3 – Plugin nun die Möglichkeit geschaffen diese Informationen in das Typo3 CMS System einzubinden und die aktuellen Informationen direkt abtzurufen und auf der Web-Seite des Wirtschaftstreuhänders anzuzeigen.

Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

  • Typo3 Extension mit 4 Frontend Plugins
  • für Hotnews [Letzten News -> Anzahl Konfigurierbar]
  • News Details
  • News Archiv
  • und allgemeine News.

Die Daten werden werden live über XML von der Infomedia Schnittstelle abgeholt.

Neuerungen FACSys 5.1 Enterprise – Fax Server

2008-06-09 Von: Wolfgang May Kategorie(n): FACSys Fax-Server

Die neue Version FACSys 5.1 Enterprise bietet alle Funktionen von FACSys 5.0 plus diese zusätzlichen Funktionen in den Bereichen:

Fax Routing

  • Barecode-Based Inbound Routing – Jedem User kann ein Barcode zugeordnet werden. Eingehende Faxe werden auf Barcodes überprüft und wenn der Barcode erkannt wird, wird das Fax dem entsprechenden User zugeordnet. Außerdem wird bei einem Fax mit Barcode geprüft, ob es bereits ein Fax mit eben diesem Barcode gibt. Falls es bereits ein Fax gibt, wird das neue Fax genau dem User zugeordnet.
  • Inbound Routing List – Faxe können nicht nur aufgrund der CSI sondern auch aufgrund der ANI (Automated Number Identification) Usern zugeordnet werden oder mittels einer definierbare “Caller ID”

Zusammenarbeit

  • Managed Users – Mittels dieses Features kann man User definieren, welche Zugriff auf die FACSys-Folder (Inbox, Outbox, Gesendete Faxe und Gelöschte Faxe) anderer User haben. Somit sind keine vollen FACSys-Administrator Rechte erforderlich um auf User-FACSys Folder zugreifen zu können.
  • Integration mit Microsoft SharePoint – Die SharePoint Integration erlaubt es, die Faxe in einer SharePoint Dokumentenbibliothek zu speichern. Natürlich dürfen die Faxe in der SharePoint Bibliothek nur von autorisierten FACSys-Usern eingesehen werden.
  • Benachrichtigungen – Es gibt mehr Benachrichtigungen sodass die User den Status eines Faxes besser im Überblick behalten können. Benachrichtigungen können jetzt auch an mehrere E-Mail Empfänger gesendet werden.

Compliance und Dokumentenmanagement

  • Token-Based Dateiamen für archivierte Faxe – Wenn man Faxe auf einem Netzwerk-Share archiviert, kann man definieren wie sich der Dateiname der archivierten Faxe zusammensetzten soll. So erhalten die Faxe ‚sprechende‘ Dateinamen.
  • Integration mit Microsoft SharePoint – Ein- und ausgehende Faxe können in einer SharePoint Bibliothek gespeichert werden. Dabei werden alle Metadaten übernommen. Somit kann der SharePoint Server als ‚Zugangspunkt‘ zu den Faxen genützt werden und alle Möglichkeiten des SharePoint Servers können genützt werden.

Mehr Unterstützung für sich wechselnde IT-Infrastruktur

  • 64bit SupportFACSys 5.1 bietet eine 64-bit Unterstützung. Auch die Active Directory Integration wurde erweitert.

Usability

  • Benachrichtigungs Vorlagen – Für alle Benachrichtigungen lassen sich jetzt XSL Vorlagen definieren. Diese können mittels eines HTML-Editors leicht an die Bedürfnisse angepasst werden.
  • Konfigurierbare Reports – Die Reports können nun frei konfiguriert werden.
  • Integration mit Office 2007 – FACSys 5.1 ist ‚nathlos‘ in Office 2007 integriert. Das Office 2007 Add-In bietet volle FACSys-Funktionalität innerhalb aller Office 2007 Anwendungen. So können die User Faxe direkt aus Word, Excel und PowerPoint versenden.

Datenblatt Neuerungen FACSys 5.1 Enterprise

FACSys 5.1. Neuerungen

Weitere aktuelle Informationen zu FACSys finden Sie hier >>>

Microsoft Office 2007 SP 2 unterstützt PDF, PDF/A und ODF

2008-05-27 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Microsoft, PDF, PDF/A

Microsoft macht Ernst mit der Interoperabilität. Die XML Paper Specification (XPS), das Portable Document Format (PDF) 1.5, PDF/A und das OpenDocument Format for Office Applications (ODF) v1.werden im Microsoft Office 2007 Service Pack 2 (SP2) in der ersten Jahreshälfte 2009 nativ unterstützt. Bisher ist noch ein Plug-In erforderlich, um Dokumente in diesen Formaten zu öffnen und zu speichern. Dies ist dann nicht mehr nötig. PDF ist das Dateiformat, das weltweit am meisten verbreitet ist. Der Ableger PDF/A (Archive) erlaubt die revisionssichere Archivierung über Jahrzehnte, während Microsoft noch nicht einmal seine eigenen Datenformate über einen längeren Zeitraum öffnen kann, nur Dokumente ab Word 97 werden noch im Kompatibilitätsmodus unterstützt.

OPSORO – AJAX basierender Repository Browser für Alfresco

2008-01-29 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Alfresco, Software-Entwicklung, Web, Web 2.0

opsoro_teaser.jpg

Die Firma FME AG hat auf Basis von Ajax, Web-Scripts und REST Programmierung mit OPSORO einen Prototypen eines Repository Browsers für das Enterprise Content Management System (ECM) von Alfresco entwickelt.

Die Benutzerungsoberfläche ist als Rich Internet Application (RIA) konzipiert und dem eines Rich Clients ähnlich

Folgende Funktionen wurden implementiert:

Reichhaltige Benutzungsoberfläche:

  • sortierbare, ausblendbare & verschiebbare Spalten in der Dokumentenliste
  • Ein- und Ausblenden ganzer Oberflächenkomponenten.
  • Asynchrones Laden neuer Informations- bzw. Datenpakete

Ordnernavigation:

  • Navigation durch die Ordnerstruktur des Repositories.

Kategorienavigation:

  • Navigation durch die Kategorien (Attributbaum) des Repositoires.

Tag Cloud Navigation:

  • Navigation über eine tag cloud über alle getaggten Dokumente

Tagging Funktionalität:

  • Hinzufügen & Entfernen von Tags zu einem Dokument über die Dokumentenliste

Live Search:

  • Die Suche beginnt bereits bei der Eingabe des Suchtextes

My Alfresco Portal:

  • per Drag & Drop verschiebare Portlets wie “Meine Dokumente”, “Meine Aufgaben” oder “ausgescheckte Dokumente”

Eingebettete Voransicht von Dokumente bei Mausklick in der Dokumentenliste:

  • bei PDFs, Office, Text, HTML & XML Dateien und ähnlichen Anzeige der ersten 500 Textzeichen
  • bei Bildern Anzeige eines Thumbnails
  • Eingebette Ansicht von Dokumenten bei Mausdoppelklick für PDFs, Office Dateien, Text, HTML & XML Dateien, Bildern und Videos.

Die Entwicklung des OPSORO Prototypen hat gezeigt, daß die verwendete Web-Script-API ein sehr mächtiges Werkzeug ist, mit dem sich eine Vielzahl an Anforderungen in einer sehr raschen Entwicklungsgeschwindigkeit umsetzen lassen. Auch die für die Entwicklung verwendete AJAX-Bibliothek hinterläßt einen sehr guten Eindruck und zeigt welche Möglichkeiten in der modernen Web-Programmierung stecken.

Damit bekommen Web-basierende Anwendungen Funktionalitäten sowie eine Benutzeroberfläche die der von herkömmlichen MS-Windows basierenden Anwendungen in keiner Weise nachstehen – mit dem riesen Vorteil dass alle bekannten Probleme der clientbasierenden Softwareinstallation und Verteilung wegfallen.

Erstmalig in Österreich präsentiert May Computer anlässlich der ITnT – Alfresco - das Open Source Enterprise Content Management (ECM) – wobei wir in Kooperation mit der FME AG auch OPSORO - diesen AJAX basierender Repository Browser vorstellen werden.

ITnT – Messe Wien | 5. bis 7.Feb. 2008 | Halle A – Stand 208

www.alfresco.at

May Computer als erstes österreichisches Unternehmen Mitglied des PDF/A Competence Centers

2008-01-09 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Archivierung, PDF/A

PDF/A Competence Center
May Computer wurde mit Anfang 2008 als erstes österreichisches Unternehmen Mitglied im PDF/A Competence Center, einem Zusammenschluss weltweit führender Unternehmen und Fachleute im Bereich PDF-Technologie. Der Zweck des PDF/A Competence Centers ist die Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches auf dem Gebiet Langzeitarchivierung gemäss ISO 19005: PDF/A. Mehr Informationen zum Thema PDF/A finden Sie unter www.pdfa.at bzw. unter www.pdfa.org

ITnT 2008 | 5. bis 7. Februar 2008 | Messe Wien – wir sind dabei

2008-01-07 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Alfresco, Dies & Das, PDF, PDF/A, Software, Veranstaltungen

ITnT 2008 | 5. bis 7. Februar 2008 | Messe Wien - wir sind dabei

Bereits zum 4. Mal findet vom 5. bis 7. Februar 2008 die ITnT in der Messe Wien statt. Durch das Wachstum der letzten Jahre hat sich die Messe nachhaltig als wichtigste IKT-Plattform in Österreich für Central Europe positioniert – und wir sind dabei!

Wir laden Sie ganz herzlich auf unseren Messestand in Halle A, Stand-Nr. 208 ein, wo Sie folgendes erwartet:

Entdecken Sie auf der ITnT 2008 die Möglichkeiten von maßgeschneiderten IT-Lösungen. Wir freuen uns darauf, Ihnen unsere Produkte/Dienstleistungen näher vorstellen zu dürfen.

Für Ihren kostenlosen Messeeintritt wenden Sie sich bitte per e-mail unter may@may.co.at an uns.

Software effektiv nutzen

2007-12-17 Von: Martin Wildam Kategorie(n): Microsoft

Bill Gates hat auf BBC News ein Interview gegeben, in dem es darum ging, die Fähigkeiten zu erörtern, die man braucht, um erfolgreich zu sein.

Er erwähnt, dass für den Erfolg die Fähigkeit wichtig ist, Software-Tools effektiv und effizient zu benutzen.

Er sieht außerdem Jobs für wichtig an, die im Zusammenhang mit Software stehen, sei es Software-Entwicklung oder andere Tätigkeiten, die Unternehmen darin unterstützen, Informationstechnologie einzusetzen, um erfolgreich zu sein.

Wir, MAY Computer, setzen uns seit Jahren in diesen Bereichen ein, um Unternehmen zu unterstützen, die besten IT-Lösungen zu finden und diese optimal einzusetzen.

Aus dem Interview:

“So if you look at how progress is made and where competitive advantage is created, there’s no doubt that the ability to use software tools effectively is critical to succeeding in today’s global knowledge economy.
[...]
Today and in the future, many of the jobs with the greatest impact will be related to software, whether it is developing software working for a company like Microsoft or helping other organisations use information technology tools to be successful.” – Bill Gates auf BBC News

MayGallery – v1.0

2007-12-10 Von: Dominik Danninger Kategorie(n): Web, Web 2.0

Endlich ist es soweit: unsere OpenSource Galerie steht zum Download bereit.

Die Galerie arbeitet mit einem eigens entwickelten Template System, welches leicht über eine “Konfigurationssprache” konfiguriert werden kann.

Wir liefern 3 Templates mit, wobei 2 Templates von Free CSS Templates sind. Und eins von uns selbst gemacht.
Hierbei haben wir gleich demostrieren können dass es mit allen Templates angepasst werden kann.

In einer kleinen Readme-Datei ist die Beschreibung so einer Konfiguration.

Die Gallery braucht KEINE Administrations-Oberfläche. Es existiert ein sogenanntes “Homedirectory” (Startverzeichniss), wo alle Bilder & Ordner abgelegt werden können.

Das Script holt sich rekursiv eine Ordnerstruktur (auf eine unbeschränkte anzahl von Ebenen) . Diese werden in einem sogenannten Treemenu ausgegeben, dass natürlich als Navigation dient.

Die Bilder sind anschließend in der OpenSource SmoothGallery (http://smoothgallery.jondesign.net) zu sehen welche mit dem Plugin Slightbox (Erweiterung von http://www.oscandy.com) erweitert wurde.

Live Demo

Download: MayGallery-v1.0.zip
Sourceforge Projekt Seite: http://sourceforge.net/projects/maygallery