Archiv für ‘Software-Entwicklung’

Über Open Source und freie Software

2009-06-18 Von: Martin Wildam Kategorie(n): Software, Software-Entwicklung Keine Kommentare →

In Zeiten der Wirtschaftskrise ist Kosteneinsparung eines der wichtigsten Schlagworte. Für IT-Abteilungen bedeutet das derzeit oft Investitionsstopp und Versuche, Lizenzkosten für Softwareprodukte zu reduzieren.

Und da denken viele an Open Source. Viele setzen dabei “Open Source” gleich mit “frei“. Dies ist jedoch nicht unbedingt (immer) korrekt. Zunächst einmal gibt es da oft Missverständnisse durch leichtfertige Übersetzung aus dem Englischen:

“In der englischen Sprache bedeutet free nicht nur “frei”, sondern auch “kostenlos”. Englischsprachige Entwickler und Aktivisten machen die Unterscheidung mit free as in freedom und free as in beer deutlich. Bei freier Software (Originalausdruck auf Englisch: free software) bezieht sich „frei“ auf die erste Bedeutung, auf die Freiheiten für den Nutzer der Software. Zu den garantierten Freiheiten gehört auch, freie Software zu einem beliebigen Preis verkaufen zu dürfen.”

Wie üblich, wenn ein Hype aufkommt, möchte dann jeder dazu etwas anbieten können. Also entwirft man eine entsprechende Produktstrategie und heftet sich diese Wörter and die Fahnen (eben zB auch “Open Source”). Dabei wird dann in der Praxis nicht immer so streng vorgegangen, wie sich das Richard Stallman wünschen würde. Dies führt in der Praxis zu einer gewissen “Aufweichung” des Begriffes. Viele Leute reden von Open Source und die Vorstellungen gehen dabei auseinander.

Eine der häufigsten Fragen, die Hersteller von freien Open Source Produkten zu hören bekommen, ist dann: “Wie verdienen Sie denn dann noch Ihr Geld?” – Eigentlich klingt das ja komisch, zuerst wollen Kunden alles möglichst billig haben und dann kommt die Sorge auf, ob denn die Firma so überhaupt bestehen kann. Die Sorge ist berechtigt, den selbst wenn kein oder nicht viel Geld in die Implementation eines neuen Produktes gesteckt wird, dann wünscht man sich auch etwas Kontinuität (die sich in diesem Feld durch längerfristig verfügbare Support-Leistungen und Updates bemerkbar macht).

Nun, ich kann folgende Varianten ausmachen, wenn ich mir verschiedene Strategien unterschiedlicher Hersteller ansehe:

  1. Kommerzielle Produkte mit Source Code.
    Bei dieser Variante versuchen Hersteller meist, bisher rein kommerzielle Produkte für diejenigen Kunden attraktiver zu machen, die ihre Abhängigkeit vom Hersteller reduzieren möchten. Wer das Produkt kauft, bekommt den Source-Code mit dazu und kann daher auch unter Zuhilfenahme eigener Arbeitskräfte selbst Anpassungen durchführen. Selbst wenn der Hersteller einmal nicht mehr ist, kann der Kunde selbst das Produkt weiter warten, sodaß es zumindest einige Betriebssystem-Updates “überlebt”. Der Kunde bezahlt hier für das Produkt generell und für den Source-Code.
  2. Freie Community-Version mit weniger Features als die kostenpflichtige Enterprise-Version.
    In diesen Fällen wird die Sache noch etwas weiter geführt. Der Hersteller möchte potentielle Kunden dadurch gewinnen, daß er eine freie Version anbietet, die jeder selbst ausprobieren kann und in den Testbetrieb bringen kan. Der Source-Code bietet die zusätzliche Möglichkeit, selbst “rumzubasteln” und die Integration mit anderen bestehenden Systemen zu versuchen. Der Hersteller hofft darauf, daß der Benutzer “auf den Geschmack kommt” und mehr will bzw. “braucht” oder um Unterstützung bei Anpassungen ansucht. Dann werden Dienstleistungen und Wartungsverträge angeboten, um in den Genuß zusätzlicher Funktionen zu kommen. Der Kunde bezahlt in diesem Fall für Support und Zusatzfeatures.
  3. Freie Community-Version als “Beta-Version” für eine spätere, stabilere Enterprise Version.
    Auch in diesem Fall möchte man den potentiellen Kunden dazu bringen, Gefallen an der Software zu finden und diese einzusetzen. Der Hersteller möchte in diesem Fall die Kreativität und Manpower der Community nützen, um das Produkt zu verbessern und erweitern. In die Enterprise-Version werden dabei nur die bereits stabil funktionierenden Features mit hereingenommen. Der Kunde bezahlt hier für den Support und die Sicherheit, eine stabil funktionierende Software zu bekommen.
  4. Keine Unterschiede im Code zwischen Community- und Enterprise-Versionen. Die Enterprise-Version beinhaltet allerdings Zusatzprodukte.
    Zwei Code-Basen zu verwalten (wie bei 2. und 3. üblich) geht natürlich mit Schwierigkeiten einher und ist auch nicht so attraktiv für Mitglieder der Community, weil sie (unter anderem) meistens davon ausgehen müssen, daß ihre Beiträge letztendlich in die kostenpflichtige Version einfließen können, ohne daß die Mitglieder etwas davon haben. Die Kunden sind bei den Varianten 2. und 3. auch oft im Zwiespalt, auf welche Version (Community oder Enterprise) es wohl klüger wäre, zu setzen. Bei dieser Variante stellt sich das Problem nicht. Der Kunde bezahlt für Support-Dienstleistungen und für Zusatzprodukte (Analyse-Tools, Performance-Tuning, Import- und Export-Tools etc.).

Bei meinen Beobachtungen fällt mir auf, daß die 4. Variante scheinbar den größten Erfolg hat. Versetze ich mich in die Lage des Kunden und desjenigen, der selbst zum Produkt beitragen möchte, ist das die Variante, mit der ich mich am wohlsten fühle. Bei den Varianten 2. und 3. ist auch die Gefahr größer, daß es zu Zerwürfnissen zwischen der Community und dem Hersteller – und damit zu sog. “Forks” kommt.

Kritiker der Bewegung hin zu freien und Open Source Software-Produkten bemängeln immer wieder die fehlende Unterstützung und das Fehlen eines Verantwortlichen, der rechtlich in die Pflicht genommen werden kann, wenn das Produkt grobe Mängel aufweist. Aus diesem Grunde bieten die großen Investoren, die oft hinter größeren Open Source Software-Produkten stehen, eben diese entsprechenden Verträge an. In der Praxis sind daher bei größeren Unternehmen die freien Versionen ohne entsprechende Support-Verträge kaum zu finden.

Was bedeutet das? Open Source und freie Software ist im Allgemeinen nicht gratis!

Selbst beim Einsatz der freien Varianten entstehen Kosten:

  • Investition in Personen, die sich mit der Installation und Administration beschäftigen – im Unternehmen das System warten (typischerweise User- und Berechtigungs-Verwaltung, Backup & Restore, Erhaltung der entsprechenden Infrastruktur, End-User-Support, …).
  • Inanspruchnahme von (eigenen, aber meist auch fremden) Dienstleistungen, um das System mit bestehenden Infrastrukturen zu integrieren oder Probleme zu beheben, die über die tägliche Wartung hinausgehen.
  • Migrationskosten durch Updates auf neue Releases (bei den freien Varianten gibt es tendenziell mehr Migrationsprobleme).

Der springende Punkt ist: Es gibt mittlerweile in vielen Bereichen Alternativen zu rein kommerziellen Produkten und in vielen Fällen zahlt es sich finanziell aus, auf diese Alternativen umzustellen, weil die entsprechenden “Enterprise-Verträge” oft weit günstiger sind, als die Lizenzkosten bei großen rein kommerziellen und Closed-Source-Produkten. – Nicht gratis, aber oft wesentlich günstiger.

Die entscheidende Frage, die sich stellt: Gibt es zu einem eingesetzten Produkt einegünstigere Alternative, die meinen Anforderungen genügt und in die restliche Infrastruktur integriert werden kann? – Diese Frage kann nicht global beantwortet werden, sie muß für jeden Einzelfall separat geprüft werden. Ein IT-Berater Ihres Vertrauens mit entsprechendem technischen Hintergrundwissen und Erfahrungen kann dabei gute Dienste leisten und Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen. Gerade in der Evaluierungsphase von Alternativprodukten geht oft sehr viel Zeit auf. Eine gute Analyse der eigenen bestehenden Prozesse und aktuellen wie zukünftigen Anforderungen ist dabei eigentlich unumgänglich und in manchen Bereichen wird eine Ablöse aus heutiger Sicht schwer möglich sein.

In manchen Bereichen gibt es allerdings schon eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten, wo statt der gängigen kommerziellen Produkte quelloffene Alternativen zum Einsatz kommen und es gibt auch entsprechende Studien dazu, zB zum Einsatz von Open Office / Star Office. Einige gängige Alternativen sind

  • MySQL oder PostgreSQL statt Microsoft SQL Server oder Oracle
  • Open Office oder Star Office statt Microsoft Office
  • SugarCRM statt verschiedener kommerzieller Produkte (in diesem Bereich gibt es wirklich eine mächtige Auswahl)
  • Zarafa statt Microsoft Exchange Server

nur um einige Beispiele zu nennen. Das bedeutet jedoch nicht, daß diese Alternativen generell immer verwendet werden können – wie schon erwähnt, muß das für jeden Einzelfall geprüft werden! Ganz wichtig ist auch – falls man bestehende Systeme umstellt – nicht zu viele Produkte auf einmal zu ersetzen – mit schrittweisem Vorgehen kommt man mit wesentlich weniger “blauen Flecken” zum Ziel!

Der philosophische oder religiöse Aspekt: Im Grunde sollten die Vor- und Nachteile der jeweiligen Produkte in ihren Funktionen mit den Anforderungen abgewogen werden – jeweilige Kosten und Nutzen für das eigene Unternehmen gegenübergestellt werden. Es ist jedoch oft gar nicht so einfach, das genau in Zahlen zu fassen. Eine sehr schwer in Zahlen quantifizierbare Sache ist das Gefühl, daß die Investition langfristig gesichert ist. Dieses Gefühl macht sich zum Beispiel breit, wenn man sich sicher ist, auf Technologien und Produkte zu setzen, deren Bestand langfristig gesichert ist. Den Source-Code eines Produktes zu besitzen, trägt auch einen Teil zum Gefühl bei, daß die Investition langfristig gesichert ist. Denn man hat immer die Möglichkeit, selbst Programmierer darauf anzusetzen (auch wenn man vielleicht nur im Notfall darauf zurückgreifen würde) und wenn von einem Produkt der Source-Code öffentlich verfügbar ist, ist die Wahrscheinlichkeit größer, daß sich Leute finden, die diesen auch kennen und entsprechenden Mehrwert einbringen können. Eigentlich ein gehöriger Mehrwert – besonders, wenn man schon öfter die Erfahrung gemacht hat, daß Fehler, die man an einen Hersteller gemeldet hat, nur langsam (oder gar nicht) behoben werden… – Es ist also auch zu verstehen, wenn Firmen aus Prinzip auf Freiheit und Open Source setzen, selbst wenn man dabei auf manches besondere Feature oder buntere Icons verzichten muß.

Typo3 – Extension – Anzeige von InfoMedia News für Witschaftstreuhänder

2008-06-09 Von: Wolfgang May Kategorie(n): CMS, Software-Entwicklung, Typo3 Keine Kommentare →

Die Firma InfoMedia News & Content GmbH – www.infomedia.co.at liefert über einen Dienst laufend News und Informationen für Wirtschaftstreuhänder und deren Klienten. May Computer hat über ein Typo3 – Plugin nun die Möglichkeit geschaffen diese Informationen in das Typo3 CMS System einzubinden und die aktuellen Informationen direkt abtzurufen und auf der Web-Seite des Wirtschaftstreuhänders anzuzeigen.

Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

  • Typo3 Extension mit 4 Frontend Plugins
  • für Hotnews [Letzten News -> Anzahl Konfigurierbar]
  • News Details
  • News Archiv
  • und allgemeine News.

Die Daten werden werden live über XML von der Infomedia Schnittstelle abgeholt.

OPSORO – AJAX basierender Repository Browser für Alfresco

2008-01-29 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Alfresco, Software-Entwicklung, Web, Web 2.0 Keine Kommentare →

opsoro_teaser.jpg

Die Firma FME AG hat auf Basis von Ajax, Web-Scripts und REST Programmierung mit OPSORO einen Prototypen eines Repository Browsers für das Enterprise Content Management System (ECM) von Alfresco entwickelt.

Die Benutzerungsoberfläche ist als Rich Internet Application (RIA) konzipiert und dem eines Rich Clients ähnlich

Folgende Funktionen wurden implementiert:

Reichhaltige Benutzungsoberfläche:

  • sortierbare, ausblendbare & verschiebbare Spalten in der Dokumentenliste
  • Ein- und Ausblenden ganzer Oberflächenkomponenten.
  • Asynchrones Laden neuer Informations- bzw. Datenpakete

Ordnernavigation:

  • Navigation durch die Ordnerstruktur des Repositories.

Kategorienavigation:

  • Navigation durch die Kategorien (Attributbaum) des Repositoires.

Tag Cloud Navigation:

  • Navigation über eine tag cloud über alle getaggten Dokumente

Tagging Funktionalität:

  • Hinzufügen & Entfernen von Tags zu einem Dokument über die Dokumentenliste

Live Search:

  • Die Suche beginnt bereits bei der Eingabe des Suchtextes

My Alfresco Portal:

  • per Drag & Drop verschiebare Portlets wie “Meine Dokumente”, “Meine Aufgaben” oder “ausgescheckte Dokumente”

Eingebettete Voransicht von Dokumente bei Mausklick in der Dokumentenliste:

  • bei PDFs, Office, Text, HTML & XML Dateien und ähnlichen Anzeige der ersten 500 Textzeichen
  • bei Bildern Anzeige eines Thumbnails
  • Eingebette Ansicht von Dokumenten bei Mausdoppelklick für PDFs, Office Dateien, Text, HTML & XML Dateien, Bildern und Videos.

Die Entwicklung des OPSORO Prototypen hat gezeigt, daß die verwendete Web-Script-API ein sehr mächtiges Werkzeug ist, mit dem sich eine Vielzahl an Anforderungen in einer sehr raschen Entwicklungsgeschwindigkeit umsetzen lassen. Auch die für die Entwicklung verwendete AJAX-Bibliothek hinterläßt einen sehr guten Eindruck und zeigt welche Möglichkeiten in der modernen Web-Programmierung stecken.

Damit bekommen Web-basierende Anwendungen Funktionalitäten sowie eine Benutzeroberfläche die der von herkömmlichen MS-Windows basierenden Anwendungen in keiner Weise nachstehen – mit dem riesen Vorteil dass alle bekannten Probleme der clientbasierenden Softwareinstallation und Verteilung wegfallen.

Erstmalig in Österreich präsentiert May Computer anlässlich der ITnT – Alfresco - das Open Source Enterprise Content Management (ECM) – wobei wir in Kooperation mit der FME AG auch OPSORO - diesen AJAX basierender Repository Browser vorstellen werden.

ITnT – Messe Wien | 5. bis 7.Feb. 2008 | Halle A – Stand 208

www.alfresco.at

PDF2PDF – Konvertiert PDF nach PDF – warum ist das notwendig ?

2007-06-09 Von: Wolfgang May Kategorie(n): PDF, PDF/A, Software, Software-Entwicklung Keine Kommentare →

Wir haben für einen Softwarepartner ein Tool entwickelt um vorhandene PDF Dokumente wieder nach PDF zu konvertieren. Warum ist es erforderlich vorhandene PDF Dokumente wieder nach PDF zu konvertieren?

PDF Dokumente können für die unterschiedlichsten Anwendungszwecke erzeugt werden – wird z.b. ein Katalog eines Reisebüros gelayoutet so liefert die Grafikstudio ein PDF Dokument mit eingebetteten Bildern in hoher Auflösung sowie mit CMYK Farbdefinitionen. So eine Datei kann somit auch einige hundert Megabyte groß sein und ist damit ungeeignet für die interne Verwendung, zum Versand per E-Mail oder aber um auf der Web-Seite publiziert zu werden. Die eingebetteten Bilder müssen in der Auflösung reduziert sowie auf RGB umgerechnet werden wodurch das PDF plötzlich statt 300MB weniger als 10MB hat.

Und genau das macht dieses Tool – es reduziert die Dateigröße und erzeugt die für den jeweilige Anwendungszweck passenden PDF´s.

Pdf2Pdf.exe – ist ein Commandline Tool das eine PostScript oder PDF Dokument nach PDF konvertiert

  • screen: niedrige Auflösung, kleine Dateien
  • ebook: mittlere Auflösung
  • printer: hohe auflösung, grosse Dateien
  • prepress: beste Qualität

Wir arbeiten auch daran auf Basis dieses Tools eine Konvertierung von “normalen” PDF Dokumenten nach PDF/A vorzunehmen.

PDF2PDF wurde unter C# – .NET entwickelt erfordert die .NET 2.0 Runtime und verwendet GhostScript.

eDocPrintPro – freier PDF und Image Druckertreiber

2007-06-09 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Archivierung, PDF, PDF/A, Software, Software-Entwicklung Keine Kommentare →

Für unsere Softwareprojekte haben wir immer wieder die Anforderung gehabt PDF Dokumente zu erzeugen und ein einfacher und universeller Weg der aus fast jeder Anwendung heraus funktioniert ist die Konvertierung über einen Druckvorgang.

Aus dieser Notwendigkeit heraus haben wir den eDocPrintPro – www.pdfprinter.at PDF und Image Druckertreiber entwickelt. Als Basis verwenden wir die GPL Version von Ghostscript.

Folgende Punkte zeichnen das Produkt aus:

Einfachste Installation – On Click Installation / Deinstallation – Silent Install, Commandline Parameter für Install, MSI-Install

Einfachste Handhabung – Alle Parameter des Druckertreibers sind per UI, per Profile, per SDK/API einstellbar und konfigurierbar – eDocPrintPro - verhält sich wie ein normaler Druckertreiber.

Beliebige GhostScript Versionen verwendbar -Die bestehende GhostScript Version aber auch eine neuere oder andere z.b. die AFPL Version von Ghostscript kann installiert werden. Es besteht keine Bindung an die von uns mitinstallierte GPL Version. Die Software erlaubt auch die Auswahl der verschiedenen installierten Versionen per Userinterface, bzw. kann beim Setup auch die Installation von GhostScript deaktiviert werden.

Freie Weitergabe und Verteilung – Das Produkt kann beliebig und frei weitergegeben werden, kann in eigene Anwendungen und Setup´s eingebunden werden und unterliegt keiner Einschränkung bei der Weitergabe und Verteilung.

Hohe Zuverlässigkeit und Qualität – Da wir eDocPrintPro auch in unseren eigenen Softwareprodukten verwenden – z.B. für iPaper, PDFMerge, AutoPDF sowie in fast alle unseren anderen Softwareprodukte integriert haben um die Druckdaten direkt zu übernehmen achten wir auf hohe Qualität und Zuverlässigkeit – d.h. das Produkt wird laufende getestet und ist im professionellen Umfeld bei einer grossen Zahl an Kunden im Einsatz. Über die optional verfügbare API nutzen in der Zwischenzeit auch andere Softwarehäuser die Funktionen von eDocPrintPro und haben den Druckertreiber in deren eigene Applikationen eingebunden.

SDK/API – optional verfügbar – Softwarehäuser und Entwickler haben die Möglichkeit den eDocPrintPro Druckertreiber in eigene Anwendungen zu integrieren. Das SDK / API stellt dafür alle Möglichkeiten zur Verfügung – alle über das Userinterface einstellbaren Parameter sind zugreifbar, die Einstellungen können als Profile in XML Dateien gespeichert und wieder geladen werden, das Einstellmöglichkeiten am Userinterface können gesperrt und wieder freigegeben werden. Der Zielpfad / Zielname der Datei kann gesetzt werden, Die Anwendung erhält nach Erstellung der Datei einen Event zurück. Im Lieferumfang sind umfangreiche Beispiele für C++, VB, VB.NET für 32 als auch 64bit enthalten. Weiters gibt es Beispiele für MS-Access Reportausgabe als auch ein Beispiel für die automatische Konvertierung von MS-Word Dateien nach PDF. Die Kosten für die API beträgt einmalig EUR 500,– inkl. 6 Monate Support für die Entwickler per e-maile oder Remote.

Unterstützung der wichtigsten Plattformen – Wir unterstützen mit unserem Druckertreiber die wichtigsten Plattformen – Microsoft Windows 2000, Windows XP, Windows Vista, Windows 2003 Server, Windows Terminalserver 2000 / 2003 sowie die CITRIX Terminalserver. eDocPrintPro unterstützt als einer der wenigen und auch als einer der ersten PDF Druckertreiber bereits die 64bit Versionen von Microsoft Windows XP, Server 2003 und Windows Vista. Das kombinierte Setup erkennt von selbst ob die Installation auf einem 32 oder 64bit System erfolgen soll. Die API ist sowohl für die 32 als auch für die 64bit Version verfügbar.

Automatische Sprachumschaltung – Englisch / Deutsch - eDocPrintPro erkennt auf welche Sprache das Betriebssystem eingestellt ist und schaltet das Userinterface automatisch auf die entsprechende Sprache um.

Mehrere Druckertreiber parallel – Über die eDocPrintPro Utility – können beliebige weitere Treiber mit unterschiedlichen Namen angelegt werden – die Einstellungen können getrennt vorgenommen werden – womit je nach Anwendung einfach nur ein anderer Drucker ausgewählt werden muss. Es kann z.b. ein eigener “Archiv” Treiber eingerichtet werden der über bestimmte nicht änderbare Voreinstellungen verfügt und alle Dokumente die darüber ausgedruckt werden landen automatisch im zentralen Dokumentenarchiv.

Beliebig erweiterbar durch Plugin´s - Wir haben eine eigene Plugin Schnittstelle geschaffen die es jedem ermöglicht die Funktionalität des Druckertreibers zu erweitern und eigene Funktionen und Abläufe zu integrieren. In der einfachsten Form bereits ohne zusätzliche Plugin´s kann eine nachgelagerte Anwendung aufgerufen werden und die erzeugte Datei kann als Commandline Parameter übergeben werden. Durch die Plugin´s ist es jedoch möglich einzelne Verarbeitungsschritte zu kombinieren und nacheinander in “Ketten” ausführen zu lassen. Plugin´s lassen sich installieren, deinstallieren, können Voreinstellungen haben, Parameter bei der Ausführung abfragen, in einer konfigurierbaren Reihenfolge abgearbeitet werden und unter einen Set-Namen zusammengefasst gespeichert und geladen werden.

Die Schnittstelle für die Plugin´s als auch einige Beispiele sind kostenlos verfügbar. Somit kann jeder Entwickler eigene Plugin´s schreiben und diese kostenlos oder lizenzierbar zur Verfügung stellen.

Plugin´s können als EXE, COM DLL, Standard DLL – geschrieben und eingebunden werden – wobei auch für die 64bit Version C++ Beispiele vorhanden sind. Auch die API/SDK unterstützt die Plugin Schnittstelle.

Folgende Plugin´s sind verfügbar:

  • OLEMail – Plug-In zum Versand von e-Mails per MS-Outlook (frei)
  • PDF Security – Setzten der PDF Security Parameter (Passwort, Verschlüsselung, Restriktionen usw.)
  • TIFF-F Konverter – Konvertiert die TIF Ausgabe in das TIFF-F Format
  • AskforMetadata - Datenabfrage per Maske, Einbetten der Daten als XML in das PDF

Weitere Plugin´s sind in Planung bzw. entwickeln wir gerne auch auf Basis Ihrere Spezifikation – Anfragen richten Sie bitte an wmay@may.co.at

eDocPrintPro ist auch ein Image Druckertreiber – unterstützte Formate

  • TIFF Mono (RLE, Gr. 3, Gr. 4, LZW, PackBits)
  • TIFF Color (Unkomprimiert, JPEG komprimiert)
  • JPEG - 8bit Graustufen, 24bit Color
  • BMP - Mono, 8bit Graustufen, 4, 8, 24bit Color
  • PCX - Mono, 8bit Graustufen, 4, 8, 24, 32bit Color
  • PNG - Mono, 8bit Graustufen, 4, 8, 24bit Color
  • HP PCL XL, PostScript PS, EPS

PDF/A – ISO Norm für Langzeitarchivierung - eDocPrintPro ist als einer der ersten PDF Druckertreiber auch in der Lage PDF/A-1b kompatible Dokumente zu erzeugen. PDF/A wurde als ISO Standard für die Langzeitarchivierung von Dokumenten festgelegt und wird in Zukunft für alle Unternehmen und Organisationen grosse Bedeutung erlangen. Der Trend wird dahingehen alle Dokumente die über einen längeren Zeitraum aufbewahrt werden müssen in diesem Format abzulegen. Die PDF/A Option ist ein kostenpflichtiges Add-On für den eDocPrintPro Druckertreiber und kann jederzeit zur freien Version hinzugefügt und aktiviert werden. Weitere Informationen zum Thema PDF/A finden Sie auf unserer Web-Seite www.pdfa.at

Erweiterung, Anpassung, Sonderwünsche – Wir haben zwar versucht möglichst viele Funktionen standardmäßig zu implementieren und auch die entsprechenden Schnittstellen zu schaffen, aber es gibt immer wieder Erweiterungswünsche bzw. Integrationen die über die Standardfunktionen nicht abgedeckt sind. Schicken Sie uns eine Anfrage (wmay@may.co.at) mit Ihren Anforderungen – sie erhalten umgehend eine Antwort – und bei allgemein verwendbaren Funktionen berechnen wir nur einen Teil der Entwicklungskosten.