Archiv für ‘Software’

ifresco – Unsere Produktline für die Alfresco ECM Software

2010-09-24 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Alfresco, DMS, ECM, OCR, PDF, Software, Software-Entwicklung, Web 2.0, ifresco Keine Kommentare →

Seit einiger Zeit beschäftigen wir uns mit dem ECM OpenSource System Alfresco. Wir sind der Meinung dass Alfresco eine sehr leistungsfähige, flexible und moderne Lösung für die Verwaltung aller Arten von Dokumenten innerhalb und außerhalb eines Unternehmens darstellt. In der Zwischenzeit haben wir einige Lösungen und Produkte rund um Alfresco entwickelt. Neue interessante Software und Lösungen – z.b. auch einen von der Bedienung und Funktionalität momentan einzigartigen Alfresco Client werden wir in Kürze vorstellen.

Diese  “ifresco” Software Produktlinie werden wir auf der Web-Seite www.ifresco.at präsentieren. Wir möchten damit ein führender Anbieter von Alfresco Lösungen, Add-On und Zusatzsoftware in Österreich und auch International werden. Alle unsere Produkte wird es dann für unsere Kunden zusammen mit einer von uns auf Basis der Alfresco Community Version erstellten kompletten “ifresco ECM Suite” geben.

iFresco1

ifresco ECM Suite – Lösungen und Komponenten:

  • ifresco Client – Einzigartiger Alfresco Web-Client auf Basis neuester JavaScipt/Ajax Technologie mit Plugin Erweiterungsmöhlichkeit
  • ifresco Importer – Import von Dokumenten und Metadaten nach Alfresco über z.b. XLS Dateien.
  • ifresco Profiler – Interaktiver Dokumentenimport mit Voransicht und Metadatenerfassung- Logik und Erweiterungen sind über Plugin´s realisierbar.
  • ifresco Reminder – Erinnerungs- / Ablauf Funktion für Dokumente und Ordner – mit Kalenderübersicht sowie E-Mail Benachrichtigung an die verantwortlichen Personen – Komponente für eine Alfresco Lösung zur Vertragsverwaltung.
  • ifresco DirectScan - Scansoftware um Imagedokumente direkt nach Alfresco zu scannen.
  • ifresco eDocPrintPro – PDF Druckertreiber um die PDF Druckdateien direkt nach Alfresco zu importieren.
  • ifresco AutoOCR – OCR Lösung um Scans und PDF Dokumente in durchsuchbare PDF zu wandeln damit diese  per Volltextsuche im Alfresco gefunden werden können.

MAYControl – Webbasierende Newsletter Software

2010-06-08 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Newsletter, Software, Web Keine Kommentare →

Im Business Bereich wird heute mehr und mehr E-Mail als Kommunikationsmedium eingesetzt. Immer mehr Unternehmen setzten auch darauf Ihre Kunden und Kontakte per E-Mail Newsletter laufend über Neuheiten zu informieren. Hierfür sollte jedenfalls ein professionelles und dafür geeignetes Software-Werkzeug eingesetzt werden. Aus dieser Anforderung heraus haben wir gemeinsam mit unseren Kunden die Newsletter Software „MAYControl“ entwickelt, welche alle Anforderungen die an eine solche Lösung gestellt werden abdeckt. Da die Software von uns selbst entwickelt und gepflegt wird sind auch kundenspezifische Integrationen und Erweiterungen möglich.

MAYControl Newsletter Benutzeroberfläche

MAYControl Newsletter

Funktionen MAYControl – Newsletter Software:

  • Web-basierende Newsletter Lösung programmiert in PHP, JavaScript, MySQL und wird typischerweise auf einem LINUX Server / Host  installiert.
  • Flexibel erweiterbar und anpassbar über Plugins – Das Newsletter System selbst ist bereits auch ein Plugin für die MAYControl Basissoftware.
  • Mandantenfähig – mehrere voneinander unabhängige Systeme (z.b. für Firmen, Abteilungen) können auf einem Server parallel installiert und verwendet werden.
  • Visuelle Erscheinung und Programmlayout anpassbar – Farbigkeit, Headergrafiken usw. können auf die CI des Unternehmens angepasst werden.
  • Trennung von Inhalt und Layout für Artikel und Newsletter – Newsletter werden über die erfassten und  ausgewählten Artikel zusammengestellt – die Artikel werden über hinterlegte „Vorlagen“ formatiert, während für das Newsletter Layout hinterlegte „Templates“ verwendet werden.
  • Artikel Felder – Vorlage, Titel, Kategorie, Link(extern), Kurzbeschreibung (WYSIWYG Editor), Inhalt (WYSIWYG Editor)
  • Ausblenden von Artikel aus der Suchfunktion – für nicht öffentliche Artikel
  • Artikel-Vorlagen mit Platzhalter - legen das Layout des Artikels fest. Artikel-Felder werden über Platzhalter eingefügt. Vorlagen werden über Namen verwaltet und können per HTML oder WYSIWYG Editor erstellt werden.
  • Benutzer / Abonnenten-Verwaltung – Anlegen, Importieren (aus XLS, CSV, Spaltenzuordnung), Automatische  Passworterzeugung, Zuordnung zu Kategorien, Check auf falsche und doppelte E-Mail Adressen, Import in Verteilerlisten, Löschen (Einzeln, Alle), Check auf nicht erreichbare bzw. ungültige E-Mail Adressen.
  • Dateibrowser - Verwalten von Dateianhängen – Versand als Anhang oder als Link.
  • Kategorien für Benutzer / Abonnenten – Verwalten von Interessensgebieten – eine oder mehrere.
  • Verteilerlisten - Zusammenfassungen von Abonnenten zu Gruppen
  • Gezielter Newsletterversand – nach Kategorien und / oder Verteilerlisten – ohne Doppelversand
  • Newsletter-Layout basierend auf HTML / CSS Tempates – auswählbar / legen das Aussehen fest.
  • Zusammenstellen der Artikel zu einem Newsletter per Drag & Drop
  • Newsletter – Voransicht vor dem Versand
  • Versand von personalisierten E-Mail Newslettern – Betreff, Kopf und Fußzeilen über Platzhalter (Variablen) personalisierbar – Der Empfänger erhält eine auf Ihn individualisierte Nachricht.
  • Versand als „Multipart“ E-Mail – HTML und Textdarstellung - falls der Empfänger E-Mail Client kein HTML darstellen kann wird automatisch der Text angezeigt.
  • Datenbankbasierendes Logging - Protokollierung alle verschickten E-Mail´s. Welches E-Mail, wurde wann, an wen, verschickt?
  • E-Mail bei An und Abmeldung – Automatischer Versand einer E-Mail Nachricht an den Betreiber bzw. Systemadministrator. Ermöglicht die manuelle Pflege externer Adress- und CRM Datenbestände.
  • Freischalten als neuer Abonnenten erst nach Reply auf das Bestätigung´s E-Mail
  • Link zum Abmelden / Bearbeiten des Userprofils direkt ohne Passworteingabe über dem erhaltenen Newsletter.
  • Abrufen des Newsletters sowie der Artikel über Web-Link von einer Web-Seite
  • OpenSearch Browser Plugin – ermöglicht die direkte Suche in allen Newsartikel
  • Google Analytics Support ermöglicht eine detaillierte Analyse der Zugriffe auf die Artikel
  • Direkter SMTP Server E-Mail Versand arbeitet unabhängig vom „normalen“ Firmen-E-Mail System und verhindert damit Verzögerungen bei der täglichen Arbeit.
  • Berechtigungssystem für Anwender (Verfasser, Editoren, Administratoren)
  • Optional – News / News Archiv – Integration der Artikel in die eigene Web-Seite
  • Optional – Einbinden der An / Abmeldung / Profilverwaltung in die eigene Web-Seite
  • Optional – SOAP Web-Service Schnittstelle – zur Anwendungs-Integration
  • Kostengünstige Lösung, einmalige Lizenz / Installationskosten – keine volumenabhängige Kosten, keine Beschränkungen

Download MAYControl Newsletter Präsentation & Screen Shots >>>

Download MAYControl Newsletter Funktionsübersicht & Preise >>>

Über Open Source und freie Software

2009-06-18 Von: Martin Wildam Kategorie(n): Software, Software-Entwicklung Keine Kommentare →

In Zeiten der Wirtschaftskrise ist Kosteneinsparung eines der wichtigsten Schlagworte. Für IT-Abteilungen bedeutet das derzeit oft Investitionsstopp und Versuche, Lizenzkosten für Softwareprodukte zu reduzieren.

Und da denken viele an Open Source. Viele setzen dabei “Open Source” gleich mit “frei“. Dies ist jedoch nicht unbedingt (immer) korrekt. Zunächst einmal gibt es da oft Missverständnisse durch leichtfertige Übersetzung aus dem Englischen:

“In der englischen Sprache bedeutet free nicht nur “frei”, sondern auch “kostenlos”. Englischsprachige Entwickler und Aktivisten machen die Unterscheidung mit free as in freedom und free as in beer deutlich. Bei freier Software (Originalausdruck auf Englisch: free software) bezieht sich „frei“ auf die erste Bedeutung, auf die Freiheiten für den Nutzer der Software. Zu den garantierten Freiheiten gehört auch, freie Software zu einem beliebigen Preis verkaufen zu dürfen.”

Wie üblich, wenn ein Hype aufkommt, möchte dann jeder dazu etwas anbieten können. Also entwirft man eine entsprechende Produktstrategie und heftet sich diese Wörter and die Fahnen (eben zB auch “Open Source”). Dabei wird dann in der Praxis nicht immer so streng vorgegangen, wie sich das Richard Stallman wünschen würde. Dies führt in der Praxis zu einer gewissen “Aufweichung” des Begriffes. Viele Leute reden von Open Source und die Vorstellungen gehen dabei auseinander.

Eine der häufigsten Fragen, die Hersteller von freien Open Source Produkten zu hören bekommen, ist dann: “Wie verdienen Sie denn dann noch Ihr Geld?” – Eigentlich klingt das ja komisch, zuerst wollen Kunden alles möglichst billig haben und dann kommt die Sorge auf, ob denn die Firma so überhaupt bestehen kann. Die Sorge ist berechtigt, den selbst wenn kein oder nicht viel Geld in die Implementation eines neuen Produktes gesteckt wird, dann wünscht man sich auch etwas Kontinuität (die sich in diesem Feld durch längerfristig verfügbare Support-Leistungen und Updates bemerkbar macht).

Nun, ich kann folgende Varianten ausmachen, wenn ich mir verschiedene Strategien unterschiedlicher Hersteller ansehe:

  1. Kommerzielle Produkte mit Source Code.
    Bei dieser Variante versuchen Hersteller meist, bisher rein kommerzielle Produkte für diejenigen Kunden attraktiver zu machen, die ihre Abhängigkeit vom Hersteller reduzieren möchten. Wer das Produkt kauft, bekommt den Source-Code mit dazu und kann daher auch unter Zuhilfenahme eigener Arbeitskräfte selbst Anpassungen durchführen. Selbst wenn der Hersteller einmal nicht mehr ist, kann der Kunde selbst das Produkt weiter warten, sodaß es zumindest einige Betriebssystem-Updates “überlebt”. Der Kunde bezahlt hier für das Produkt generell und für den Source-Code.
  2. Freie Community-Version mit weniger Features als die kostenpflichtige Enterprise-Version.
    In diesen Fällen wird die Sache noch etwas weiter geführt. Der Hersteller möchte potentielle Kunden dadurch gewinnen, daß er eine freie Version anbietet, die jeder selbst ausprobieren kann und in den Testbetrieb bringen kan. Der Source-Code bietet die zusätzliche Möglichkeit, selbst “rumzubasteln” und die Integration mit anderen bestehenden Systemen zu versuchen. Der Hersteller hofft darauf, daß der Benutzer “auf den Geschmack kommt” und mehr will bzw. “braucht” oder um Unterstützung bei Anpassungen ansucht. Dann werden Dienstleistungen und Wartungsverträge angeboten, um in den Genuß zusätzlicher Funktionen zu kommen. Der Kunde bezahlt in diesem Fall für Support und Zusatzfeatures.
  3. Freie Community-Version als “Beta-Version” für eine spätere, stabilere Enterprise Version.
    Auch in diesem Fall möchte man den potentiellen Kunden dazu bringen, Gefallen an der Software zu finden und diese einzusetzen. Der Hersteller möchte in diesem Fall die Kreativität und Manpower der Community nützen, um das Produkt zu verbessern und erweitern. In die Enterprise-Version werden dabei nur die bereits stabil funktionierenden Features mit hereingenommen. Der Kunde bezahlt hier für den Support und die Sicherheit, eine stabil funktionierende Software zu bekommen.
  4. Keine Unterschiede im Code zwischen Community- und Enterprise-Versionen. Die Enterprise-Version beinhaltet allerdings Zusatzprodukte.
    Zwei Code-Basen zu verwalten (wie bei 2. und 3. üblich) geht natürlich mit Schwierigkeiten einher und ist auch nicht so attraktiv für Mitglieder der Community, weil sie (unter anderem) meistens davon ausgehen müssen, daß ihre Beiträge letztendlich in die kostenpflichtige Version einfließen können, ohne daß die Mitglieder etwas davon haben. Die Kunden sind bei den Varianten 2. und 3. auch oft im Zwiespalt, auf welche Version (Community oder Enterprise) es wohl klüger wäre, zu setzen. Bei dieser Variante stellt sich das Problem nicht. Der Kunde bezahlt für Support-Dienstleistungen und für Zusatzprodukte (Analyse-Tools, Performance-Tuning, Import- und Export-Tools etc.).

Bei meinen Beobachtungen fällt mir auf, daß die 4. Variante scheinbar den größten Erfolg hat. Versetze ich mich in die Lage des Kunden und desjenigen, der selbst zum Produkt beitragen möchte, ist das die Variante, mit der ich mich am wohlsten fühle. Bei den Varianten 2. und 3. ist auch die Gefahr größer, daß es zu Zerwürfnissen zwischen der Community und dem Hersteller – und damit zu sog. “Forks” kommt.

Kritiker der Bewegung hin zu freien und Open Source Software-Produkten bemängeln immer wieder die fehlende Unterstützung und das Fehlen eines Verantwortlichen, der rechtlich in die Pflicht genommen werden kann, wenn das Produkt grobe Mängel aufweist. Aus diesem Grunde bieten die großen Investoren, die oft hinter größeren Open Source Software-Produkten stehen, eben diese entsprechenden Verträge an. In der Praxis sind daher bei größeren Unternehmen die freien Versionen ohne entsprechende Support-Verträge kaum zu finden.

Was bedeutet das? Open Source und freie Software ist im Allgemeinen nicht gratis!

Selbst beim Einsatz der freien Varianten entstehen Kosten:

  • Investition in Personen, die sich mit der Installation und Administration beschäftigen – im Unternehmen das System warten (typischerweise User- und Berechtigungs-Verwaltung, Backup & Restore, Erhaltung der entsprechenden Infrastruktur, End-User-Support, …).
  • Inanspruchnahme von (eigenen, aber meist auch fremden) Dienstleistungen, um das System mit bestehenden Infrastrukturen zu integrieren oder Probleme zu beheben, die über die tägliche Wartung hinausgehen.
  • Migrationskosten durch Updates auf neue Releases (bei den freien Varianten gibt es tendenziell mehr Migrationsprobleme).

Der springende Punkt ist: Es gibt mittlerweile in vielen Bereichen Alternativen zu rein kommerziellen Produkten und in vielen Fällen zahlt es sich finanziell aus, auf diese Alternativen umzustellen, weil die entsprechenden “Enterprise-Verträge” oft weit günstiger sind, als die Lizenzkosten bei großen rein kommerziellen und Closed-Source-Produkten. – Nicht gratis, aber oft wesentlich günstiger.

Die entscheidende Frage, die sich stellt: Gibt es zu einem eingesetzten Produkt einegünstigere Alternative, die meinen Anforderungen genügt und in die restliche Infrastruktur integriert werden kann? – Diese Frage kann nicht global beantwortet werden, sie muß für jeden Einzelfall separat geprüft werden. Ein IT-Berater Ihres Vertrauens mit entsprechendem technischen Hintergrundwissen und Erfahrungen kann dabei gute Dienste leisten und Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen. Gerade in der Evaluierungsphase von Alternativprodukten geht oft sehr viel Zeit auf. Eine gute Analyse der eigenen bestehenden Prozesse und aktuellen wie zukünftigen Anforderungen ist dabei eigentlich unumgänglich und in manchen Bereichen wird eine Ablöse aus heutiger Sicht schwer möglich sein.

In manchen Bereichen gibt es allerdings schon eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten, wo statt der gängigen kommerziellen Produkte quelloffene Alternativen zum Einsatz kommen und es gibt auch entsprechende Studien dazu, zB zum Einsatz von Open Office / Star Office. Einige gängige Alternativen sind

  • MySQL oder PostgreSQL statt Microsoft SQL Server oder Oracle
  • Open Office oder Star Office statt Microsoft Office
  • SugarCRM statt verschiedener kommerzieller Produkte (in diesem Bereich gibt es wirklich eine mächtige Auswahl)
  • Zarafa statt Microsoft Exchange Server

nur um einige Beispiele zu nennen. Das bedeutet jedoch nicht, daß diese Alternativen generell immer verwendet werden können – wie schon erwähnt, muß das für jeden Einzelfall geprüft werden! Ganz wichtig ist auch – falls man bestehende Systeme umstellt – nicht zu viele Produkte auf einmal zu ersetzen – mit schrittweisem Vorgehen kommt man mit wesentlich weniger “blauen Flecken” zum Ziel!

Der philosophische oder religiöse Aspekt: Im Grunde sollten die Vor- und Nachteile der jeweiligen Produkte in ihren Funktionen mit den Anforderungen abgewogen werden – jeweilige Kosten und Nutzen für das eigene Unternehmen gegenübergestellt werden. Es ist jedoch oft gar nicht so einfach, das genau in Zahlen zu fassen. Eine sehr schwer in Zahlen quantifizierbare Sache ist das Gefühl, daß die Investition langfristig gesichert ist. Dieses Gefühl macht sich zum Beispiel breit, wenn man sich sicher ist, auf Technologien und Produkte zu setzen, deren Bestand langfristig gesichert ist. Den Source-Code eines Produktes zu besitzen, trägt auch einen Teil zum Gefühl bei, daß die Investition langfristig gesichert ist. Denn man hat immer die Möglichkeit, selbst Programmierer darauf anzusetzen (auch wenn man vielleicht nur im Notfall darauf zurückgreifen würde) und wenn von einem Produkt der Source-Code öffentlich verfügbar ist, ist die Wahrscheinlichkeit größer, daß sich Leute finden, die diesen auch kennen und entsprechenden Mehrwert einbringen können. Eigentlich ein gehöriger Mehrwert – besonders, wenn man schon öfter die Erfahrung gemacht hat, daß Fehler, die man an einen Hersteller gemeldet hat, nur langsam (oder gar nicht) behoben werden… – Es ist also auch zu verstehen, wenn Firmen aus Prinzip auf Freiheit und Open Source setzen, selbst wenn man dabei auf manches besondere Feature oder buntere Icons verzichten muß.

ITnT 2008 | 5. bis 7. Februar 2008 | Messe Wien – wir sind dabei

2008-01-07 Von: Wolfgang May Kategorie(n): Alfresco, Dies & Das, PDF, PDF/A, Software, Veranstaltungen Keine Kommentare →

ITnT 2008 | 5. bis 7. Februar 2008 | Messe Wien - wir sind dabei

Bereits zum 4. Mal findet vom 5. bis 7. Februar 2008 die ITnT in der Messe Wien statt. Durch das Wachstum der letzten Jahre hat sich die Messe nachhaltig als wichtigste IKT-Plattform in Österreich für Central Europe positioniert – und wir sind dabei!

Wir laden Sie ganz herzlich auf unseren Messestand in Halle A, Stand-Nr. 208 ein, wo Sie folgendes erwartet:

Entdecken Sie auf der ITnT 2008 die Möglichkeiten von maßgeschneiderten IT-Lösungen. Wir freuen uns darauf, Ihnen unsere Produkte/Dienstleistungen näher vorstellen zu dürfen.

Für Ihren kostenlosen Messeeintritt wenden Sie sich bitte per e-mail unter may@may.co.at an uns.

OpenOffice Format-Plugin für Microsoft Office

2007-12-07 Von: Martin Wildam Kategorie(n): DMS, Software Keine Kommentare →

Sun hat ein Plugin für Microsoft Office herausgebracht, das mittlerweile auch in Deutsch verfügbar ist. Damit kann man OpenOffice-Dokumente in Microsoft Office (Versionen 2000/XP/2003 – 2007 derzeit noch nicht) öffnen und bearbeiten. Dabei ist eine Konvertierung von und in die Microsoft Office Formate möglich.

Warum das interessant ist:
Projektdokumentationen werden zunehmend zwischen Unternehmen ausgetauscht unter anderem wegen der steigenden Kooperation von unterschiedlichen Unternehmen. Dabei sollte gewährleistet sein, dass alle beteiligten uneingeschränkten Zugang zu den Dokumenten haben. Dabei soll wenn möglich auch das Layout erhalten bleiben. OpenOffice ist dabei die bessere Wahl, denn es ist auf den wichtigsten Betriebssystemen kostenlos verfügbar, ISO-Standard und es gibt nicht die Layout-Anfälligkeiten, die wir von unterschiedlichen Microsoft-Office-Versionen kennen.

Allerdings:
Bei der Bearbeitung von Dokumenten mit Microsoft Office und OpenOffice ist grundsätzlich zu beachten, dass nicht alle Funktionen von OpenOffice von Microsoft Office unterstützt werden und umgekehrt. Es gibt also grundsätzlich Kompatibilitätsprobleme bei den beiden Formaten.

Schlussfolgerungen verschiedener Tests:
Das  Plugin von Sun funktioniert zwar grundsätzlich, verursacht jedoch (zumindest bei Microsoft Word 2003) ständige Nachfragen wegen möglicher verlorener Formatierungen beim Speichern. Dazu kommt, dass bei komplexeren Dokumenten von Word überhaupt kein Dokument mehr erstellt wird, wenn man zwischen dem ODT und DOC-Format hin- und herkonvertiert. Hier empfiehlt es sich eher, beim DOC-Format zu bleiben, denn dieses kann von OpenOffice auch geladen, bearbeitet und wieder gespeichert werden und zwar verlässlicher, als dies mit dem oben genannten Plugin möglich ist.

Wann das nicht interessant ist:
Die Bemühungen um die Bearbeitungsmöglichkeit von Dokumenten in unterschiedlichen Software-Produkten ist eigentlich nur in eine Richtung nachvollziehbar, nämlich von Microsoft Office nach OpenOffice, denn: Ein Microsoft Office Dokument könnte zB unter Linux nicht angezeigt und bearbeitet werden, wenn es nicht Produkte wie OpenOffice gäbe. Wenn ein Dokument allerdings im OpenOffice-Format vorliegt, ist es immer noch das Beste, das Dokument wird wieder mit OpenOffice bearbeitet (und nicht beispielsweise mit Microsoft Office). Da OpenOffice auch unter Windows verfügbar ist – und zwar kostenlos – gibt es eigentlich keinen Grund für eine rückführende Umwandlung.

Es sei denn, das Dokument muss einem System zugeführt werden, das die Volltext-Indexierung von OpenOffice-Dokumenten nicht unterstützt…

Sandboxie

2007-11-14 Von: Uwe Seeliger Kategorie(n): Software Keine Kommentare →

Da findet man im Internet ein Programm oder eine interessante Firefox Extension, will es aber nicht auf seinem Rechner installieren um es zu Testen. Was tun? Man könnte eine virtuelle Maschine hernehmen und die Software auf dieser testen.

Aber was, wenn man mal keine virtuelle Maschine zur Hand hat? Hier wäre eine Sandbox von Vorteil, also eine Box in der die zu testende Software läuft ohne auf das Echt-System zu schreiben.

Genau sowas gibt es: die Sandboxie. Diese Tool kann man genau für solche Zwecke heranziehen.

Opera Mini 4

2007-11-08 Von: Uwe Seeliger Kategorie(n): Software, Web Keine Kommentare →

Nun ist die ‘Final-Version’ des Handy-Browsers Opera Mini 4 verfügbar.

Zu den Neuerungen- im Vergleich zu den Beta-Versionen – gehören unter anderem das Feature ‘Opera synchronisieren. Mit diesem Feature kann man die Bookmarks des PC-Opera Browsers mit dem Opera Mini abgleichen.

Es wurde auch eine gute RSS Unterstützung eingebaut. RSS-Feeds werden automatisch erkannt und können sehr einfach abonniert werden.

Alles in allem ist der Opera Mini 4 ein sehr guter mobiler Internet-Browser.

Virtuelle CD/DVD Laufwerke

2007-10-01 Von: Uwe Seeliger Kategorie(n): Dies & Das, Software Keine Kommentare →

Um ein ISO-Image nicht erst auf eine CD/DVD brennen zu müssen, kann man sich virtueller CD/DVD Laufwerke bedienen.

Ein ganz gutes Tool dazu bietet SlySoft an: Virtual CloneDrive.

Mit diesem Tool ist es wirklich sehr einfach ISO-Images ‘direkt’ zu öffnen. Nach der Installation von Virtual CloneDrive kann man .ISO, .CCD, .DVD, .IMG und .UDF Dateien einfach per Doppel-Klick öffnen – so wie wenn die CD/DVD im Laufwerk wäre. Man kann auch einstellen, wie viele virtuelle Laufwerke man haben will (werden ‘virtuelle Schafe’ genannt).

Das Tool ist läuft unter Windows XP, Windows 2003 Server und Windows Vista (32-bit).

Opera Mini 4 Beta 2

2007-09-03 Von: Uwe Seeliger Kategorie(n): Software, Web Keine Kommentare →

Opera hat die 2te Beta-Version des mobilen Webbrowsers Opera Mini herausgebracht.

Neu in der 2ten Beta-Version sind:

  • Webseiten können in Landscape Format angezeigt werden
  • Multi-Search Page
  • Blackberry Unterstützung

Eine genau Auflistung der Änderungen kann man hier einsehen.

Port gefällig?

2007-07-24 Von: Martin Wildam Kategorie(n): Netzwerke, Online Dienste, Software Keine Kommentare →

Es gibt drei Fälle, in denen ich eine öffentliche Liste der Netzwerk-Ports bräuchte:

  • Konfiguration von Firewalls
  • Seltsamer Netzwerk-Traffik auf einem PC
  • Qual der Wahl eines Default-Ports für selbstgeschriebene Anwendungen

So eine Port-Liste kann helfen, den Netzwerk-Traffik zu analysieren, um festzustellen, ob vielleicht sich vielleicht ein Backdoor oder Virus eingeschlichen hat – oder um festzustellen, welche Ports für eine bestimmte Anwendung freigeschalten werden müssen, damit diese über das Netzwerk nach außen zur Verfügung steht.

Hier gibt es eine umfangreiche Liste mit einer Suchmöglichkeit nach Port oder Anwendung: https://www.securetrust.com/resources/portsearch

Ach ja, und für die Analyse des Netzwerk-Traffik – wer es nicht schon kennt: http://www.wireshark.org.